Das Verhältnis der Unterzeichner der Hamburger Erklärung zu den Urhebern ihrer Artikel

Eigentlich kann man sich ja freuen, dass bei der derzeit laufenden Urheberrechtsdebatte , geführt durch die großen Verlage, diese mitunter ein wenig tölpelhaft agieren. So heißt es in der berüchtigten Hamburger Erklärung:

Zahlreiche Anbieter verwenden die Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern, ohne dafür zu bezahlen. Das bedroht auf die Dauer die Erstellung von Qualitäts-Inhalten und von unabhängigem Journalismus.

Wie ernst es die Unterzeichner tatsächlich meinen, sieht man dann deutlich auf der anderen Seite, wenn es um die Entlohnung der Urheber, also den Autoren, geht. Gerade schickt die ZEIT laut Freischeiber.de neue Verträge an ihre Autoren, in denen sich die Zeitung großzügige und rückwirkende Nutzungsrechte aller jemals gelieferter Artikel gewährt. Im Klartext bedeutet dies: »Wer die Verträge der ZEIT ohne Veränderungen unterschreibt, lässt sich faktisch enteignen.«

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