e-learning 2.0

Stephen Downes zu Zukunft des E-Learnings

E-Learning 2.0 in Development - das war Thema von Stephen Downes auf der Innovations in Learning Conference von Brandon Hall. Ich frage mich ja, wie man Zuhörer bei einem Vortrag fesseln kann, wenn man dabei satte 70 »Folien« zeigt. Der Vorteil für uns Nicht-Teilnehmer ist aber, dass die Folien so gut wie selbsterklärend sind:

Jabber rockt

Ich spiele gerade ein wenig mit Jabber rum. Jabber ist die Bezeichnung für ein standardisiertes Instant Messaging. Instant Messaging, dass ist ICQ, MSN, Yahoo, AIM, GoogleTalk, Skype und eben auch Jabber (hier gab es mal eine Umfrage über die Nutzung von IM).

Jabber ist ziemlich cool. Denn Jabber beruht im Gegensatz zu den meisten anderen Diensten auf offenen Standards. Bei MSN, Skype etc. ist man auf die Server der Anbieter angewiesen. Man muss sich dort einloggen und man weiß nicht so genau, was mit den eigenen Daten geschieht (die Nutzungbedingungen sind allerdings erschreckend). Jabber dagegen ist wie E-Mail ein offenes System, die Technik dahinter ist standardisiert (eben wie bei E-Mail) und es gibt offene (Open Source) Software. Jabber ist als ein dezentraler Dienst realisiert. Man kann seinen eigenen Jabber-Server fahren, auf dem dann die Mitarbeiter eines Unternehmens oder die Mitglieder einer Lerngruppe ihre Jabber-Accounts haben. Als Anwender macht es keinen Unterschied, ob man mit jemanden chattet, der seinen Account auf dem gleichen Server hat oder auf einem Server auf der anderen Seite des Erdballs. Damit ist das Jabber-System ähnlich robust konzipiert wie das E-Mail-System.

Ich will nicht darauf eingehen, welche Nachteile man sich mit proprietären IM-Diensten einhandelt, sondern einfach mal die coolen Feature von Jabber aufzählen:

Sessionvorschläge Barcamp Hamburg

Ich habe beim Barcamp Hamburg zwei Session-Vorschläge eingebracht. Während »WTF ist ein Information Worker?« auf eher wenig Gegenliebe gestoßen ist, scheint es ein größeres Interesse am Thema »Web 2.0 in Unternehmen« zu geben. Darüber freue ich mich allein schon deswegen, weil der Titel für sich ja ziemlich trocken rüberkommt. Ich werde das mal weiter beobachten und dann sehen, wie man so eine Session aufziehen kann.

Communties of Practice im Unternehmenseinsatz

Gastbeiträgen in Fachzeitschriften bringe ich in der Regel eine gesunde Portion Skepsis entgegen. Nicht, dass da grundsäzlich gelogen wird, aber gerade wenn es um den eigenen Bereich geht, wird manches doch arg rosig dargestellt.

Erfahrungen mit E-Learning 2.0

Durch Mandy Schiefner bin ich eben gerade auf den Artikel eLearning2.0 - Neue Lehr/Lernkultur mit Social Software? von Günter Wageneder Tanja Jadin aufmerksam geworden und verliere mich auch schon ein wenig in den Unterlagen. Man hat verschiedene Formen von Social Software in Seminaren eingesetzt und die Ergebnisse dann evaluiert. Dabei haben sich einige zentrale Punkte herauskristallisiert:

E-Learning-Blog: 

Workshop zum informelles Lernen auf dem Fernausbildungskongress 2006

Auf dem diesjährigen Fernausbildungskongress führt das BIBB einen Workshop zum Thema informelles Lernen durch. Sebastian Pütz, der mit einem Vortrag dabei sein wird, führt in seinem Blog einige Fragen auf, deren Beantwortung für jeden Weiterbildungsverantwortlichen interessant sind:

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