Drupal und ich

Mein Gefühl sagt mir, #Drupal und ich passen nicht mehr zusammen. Hier auf tschlotfeldt.de läuft Drupal seit (*schluck*) gut 13 Jahren, und es hat immer alles wunderbar funktioniert. Ich hatte mich damals für Drupal als Blogging-System entschieden, weil es zum Einen sehr performant war und zum Anderen ziemlich coole Funktionen beinhaltete, die mich als E-Learning-Spezialisten nachhaltig beeindruckt haben:

  • neben Blog-Funktionen viele weitere Inhaltstypen (zum Beispiel Artikel und Buch)
  • ausgefeilte Tagging-Funktionen wie Free Tagging (Folksonomy)
  • Foren
  • Erweiterbarkeit
  • Rechtemanagement
  • keine Trennung zwischen Back- und Frontend
  • Multi-Site-Fähigkeit

 

Die Probleme begannen mit Version 7 des Content Management Systems. Der Wechsel auf diese Version verlief nicht schmerzfrei und meine Sites laufen seit dem immer wieder mal unrund. Ich könnte aber mit Drupal 7 noch ganz gut leben. Leider kommt das aktuelle Release immer noch nicht mit eine aktuellen PHP-7-Installation klar. Der Issue-Tracker sieht zwar ganz vielvesprechend aus, aber irgendwann wird auch Drupal 7 sein EOL erreicht haben.

Mit Version 8 ist Drupal kräftig umgebaut worden. Die Kommunikationsaspekte wie Blogging finden immer weniger Beachtung – tatsächlich ist die Blog-Funktionalität komplett rausgeflogen. Ich muss mir also überlegen, wie ich meine Blogs, zukunftssicher auf Drupal 8 bringe.

Oder aber ich entscheide mich gleich für ein komplett neues System.

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