Neuer OpenPGP-Schlüssel mit ECC

Es war einmal an der Zeit und ich habe mir einen neuen Schlüssel generiert. Dieser Schlüssel basiert vollständig auf Elliptic Curve Cryptography (siehe Wikipedia). Genauer gesagt habe ich ein Schlüsselpaar erzeugt, dass für die Verschlüsselung Curve25519 und für die Signatur Ed25519 verwendet. Damit sollte der Key für die nächsten Jahre genügend Sicherheit mit sich bringen.

Leider schreibt OpenPGP die Unterstützung beider Kurven (noch) nicht zwingend vor, aber ich hoffe, dass das noch kommen wird. GPG als die de-facto-Referenzimplementierung kann es jedenfalls.

Meine neue Key-ID lautet 4D93F69A182F043E986033643980668B26E7369A.

Mehr zum über die unterstützten ECC-Verfahren im GnuPG-Wiki: ECC.

About zero inbox, mail clients and how to use e-mail

I have written a small post about how I use e-mails after reading the Ars Technica article:

I don't understand how most people use #e-mail as one of there communications tools and why they need there specific e-mail user agents which is different from my favorite mail client. But first a short description for what I'm using e-mail and how I am dealing with it.

Most mails are work related. I prefere to use e-mail as an one-to-one communications channel. I do aggressivley unsubscribe from any unwanted newsletters or mailinglist. Admin mails, wanted newsletters and mailing list mails are filterted by #procmail and sorted into different maildirs. I run my own smtp server and I run my own spam filter (mostly some syntax checks of the smtp dialog) because I like to know what's going on in the wild.

 

Read more on my Hubzilla channel hub.tschlotfeldt.de/channel/tim.

Wechsel im DiWiSH Clustermanagement

Moin Netzwelt ;-)

Vor knapp sechs Jahren ermöglichten mir die WTSH und der Vorstand des DiWiSH e.V., mich im Cluster DiWiSH zu engagieren. Die Aufgabe im Cluster habe ich mit großer Freude angenommen, die vergangenen sechs Jahre waren eine abwechslungsreiche und sehr befriedigende Zeit. Ganz besonders die Zusammenarbeit mit den DiWiSH-Mitgliedern ist von großer gegenseitiger Wertschätzung, Aufgeschlossenheit und Begeisterungsfähigkeit geprägt gewesen. Ich habe fast jeden Tag großartige Menschen, Ideen und Innovationen kennenlernen dürfen. Dafür möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken.

Nun ist es jedoch an der Zeit, dass ich das Clustermanagement verlasse, da ich bei der WTSH zu Ende Juni gekündigt habe. Es schmerzt mich schon, das Cluster DiWiSH mit seinen Mitgliedern, dem Clustermanagement-Team sowie den Vorständen des DiWiSH e.V. und des D-IN e.V. zu verlassen. Aber „wat mutt, dat mutt“ und meine lieben Kollegen vom Team Clustermanagement – Anna Frahm, Karin Heyn, Lennart Wulf und Philipp Scheithauer – werden wie immer einen super Job machen und die Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein zusammen mit den Vereinsvorständen weiter voran bringen.

Die WTSH und die Vereine werden die freigewordene Stelle so schnell wie möglich besetzen. Die Stellenausschreibung ist veröffentlicht worden, unter anderem auf

Bitte leitet die Stellenausschreibung weiter! Ich stehe auch gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Breitbandausbau in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein hat eine ambitionierte Breitbandstrategie, die ganz gut aufgeht. Da finde ich gut, dass es auch Beachtung auf Bundesebene findet, man muss ja auch ein wenig von den guten Dingen berichten, die bei uns passieren. Siehe auf Golem Schleswig-Holstein: Bundesland hat bereits 32 Prozent echte Glasfaserabdeckung. Problem ist allerdings derzeit, dass fast alle Ballungsräume nicht ans Glasfasernetz angeschossen sind. Das hat Gründe. Dazu muss ich aber mal erklären, wie der Prozess aussieht, bis Glasfaser tatsächlich ins Haus geleget wird.

Wir befinden uns in Europa, und die EU ist sehr wirtschaftsoriert. Sas heißt, man darf nur unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen in den freien Markt eingreifen. Wenn eine Kommune also beschließt, den Breitbandausbau voranzutreiben, muss aus beihilferechtlichen Gründen ein Markterkundungsverfahren angestoßen werden. Wenn daraufhin kein Unternehmen Ausbauabsichten bekundet, darf eine Kommune eigene Mittel sowie Fördergelder in die Hand nehmen, um den Glasfaserausbau voranzutreiben. Das ist auch ein Grund, warum Städte den Breitbandausbau nicht selbst vorantreiben können, da hier die Unternehmen am Werk sind.

Elbphilharmonie

Sehr schöne Idee, was man sich zu Weihnachten wünschen kann. Müsste nur noch jemand auf Spreadshirt oder so anbieten …

Kris schreibt:

Brilliant on multiple levels. Where can I get these, and a matching hoodie?

Android-Backup mit adb

Es funktioniert wirklich. Ich stand gerade vor der Aufgabe, die Daten von einem Android-Gerät auf ein anderes (anderer Typ) zu transferieren. Als die für mich einfachste Lösung hat sich ADB, Android Debug Bridge, herausgestellt. Das Android-SDK ist bei mir eh installiert, von daher hatte ich leichtes Spiel:

  1. Das zu sichernde Android-Gerät mit dem USB-Kabel mit einem PC verbinden und das Backup erstellen:
    adb backup -apk -shared -all -f backup-name.ab
  2. Anschließend das andere Android-Gerät mit dem PC verbinden und die Daten mit folgendem Befehl überspielen:
    adb restore backup-name.ab

Das wars.

VG Wort hat illegaler Weise Gelder an Verlage ausgeschüttet

VG Wort (Verwertungsgesellschaft Wort) verwaltet die Tantiemen aus Zweitverwertungsrechten an Sprachwerken für Autoren. Diese Verwertungsgesellschaft hat in der Vergangenheit ohne Auftrag die Hälfte der eingenommenen Tantiemen (2012 mindestens 65,19 Mio Euro) einfach so an Verlage ausgeschüttet.

Ein „verrückter Verwaltungsjurist“, Martin  Vogel, hat sich auf den Klageweg gemacht, um diese Praxis zu beenden und nun final vom Bundesgerichtshof Recht bekommen. Hintergründe zu seinen Vorwürfen im Blog von Stefan Niggemeier vom 24.11.2013: Die VG Wort enteignet Urheber, vernebelt die klare Rechtslage und spielt auf Zeit.

Die Pressemitteilung des BGH lautet unmissverständlich „Keine pauschale Beteiligung von Verlagen an den Einnahmen der VG Wort“. Etwas ausführlicher dazu Wolfgang Michael in seinem Blogbeitrag  „Wem gehört das Geld der VG Wort?“:

Nun hätte man sich den Prozess und das Urteil des BGH wirklich sparen können, wenn die Beteiligten vorher ihren Verstand benutzt hätten. Im Urheberrecht steht nämlich ausdrücklich, was der BGH den Prozessbeteiligten jetzt noch einmal in aller Klarheit auseinandersetzte. Warum, so könnte man fragen, war das Offensichtliche den Funktionären der Verwertungsgesellschaft (darunter sicherlich auch exzellente Juristen) so schwer zu vermitteln?

Nexus 4 Update auf Cyanogenmod 13 und Fehlermeldung „Der prozess com.android.phone wurde beendet“

Mit der Veröffentlichung von Cyanogenmod CM 13.0 Release 1 habe ich mein betagtes Google Nexus 4 damit upgedated. Randnotiz: Google hatte beschlossen, das Nexus 4 nicht mit dem aktuellen Android 6.0 (Marshmallow) zu versorgen. Dummerweise kam es nach dem Flashen immer zu der Fehlermeldung

Der prozess com.android.phone wurde beendet

Nach einer etwas ausführlicheren Webrecherche (die Webforen von XDA-Developers sind für eine nachträgliche Recherche nur fürchterlich) bin ich dann auf den Tipp gestoßen, einfach zwei SQLite-Datenbanken zu löschen. Und tatsächlich, damit war das Problem behoben.

Bei den besagten Datenbanken handelt es sich um die Dateien

/data/user/0/com.android.providers.telephony/databases/telephony.db

/data/user/0/com.android.providers.telephony/databases/telephony.db-journal

Diese beide Dateien gilt es im Recovery-Modus zu löschen, zum Beispiel über adb. Und tatsächlich, danach war die Fehlermeldung verschwunden :-)

Ich bin jetzt also mit meinem Nexus 4 glücklicher CM-13- bzw. Marshmallow-Nutzer.

Es geht ab in Schleswig-Holstein: BarCamp Flensburg

Sehr schön, mittlerweile gibt es bei uns in Schleswig-Holstein drei BarCamps, die es zu besuchen gilt. Den Reigen eröffnet Flensburg mit dem ersten BarCamp Flensburg am 15.–16. April 2016.

Logo BarCamp Flensburg

Kommt alle hin, meldet euch jetzt an: barcamp-flensburg.de/anmeldung.html.

Toxcore jetzt unterstützen!

Logo Tox

Auf Netzpolitik.org ist derzeit einer der meistgelesenen Beiträge „Auf der Suche nach einer Skype-Alternative? Tox!“ Tox ist ein Instant-Messaging-System mit Video- und Audiounterstützung, also so etwas wie Skype oder WebRTC. Das besondere an Tox ist die Funktionsweise, es kommt ohne einen zentralen Server aus, der die verschiedenen Nutzer miteinander verbindet. Ermöglicht wird dies durch P2P-Techniken, unter anderem geschieht die Kontaktaufnahme mit anderen Tox-Usern über Distributed Hash Tables.

Tox ist mit der Idee entstanden, den Nutzern größtmögliche Privacy zu gewähren. Man installiert sich einfach einen Tox-Client und kann sofort loslegen. Eine Registrierung ist nicht vorgesehen.

Tox ist ein sehr vielversprechendes Projekt. Obwohl es noch so jung ist und eigentlich noch im Alphastadium ist, lässt es sich auf dem Dekstop schon sehr gut nutzen. Probleme gibt es derzeit noch bei der mobilen Nutzung, da das DHT-basierte Protokoll relativ ressourcenhungrig ist.

Damit die Entwicklung schneller vorangeht bittet einer der Entwickler auf Indiegogo um Unterstützung. Er will bis Freitag 5.000,–– Dollar einsammeln. Das ist in meinen Augen eine sehr sinnvolle Investition. Schaut es euch an und wenn es euch gefällt, unterstützt es!

Hier klicken: https://www.indiegogo.com/projects/toxcore-development#.

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