Ruby on Rails und Tagging

Der gestrige Webmontag in Hamburg war wieder sehr unterhaltsam und interessant. Im Konsum war es wieder vollgemütlich und es wurde rege diskutiert. Sehr nett fand ich Sven Tissots Demo, der zeigte, wie schnell man mit Ruby on Rails eine kleine »Hello World«-Web-2.0-Anwendung zusammenbauen kann. Bisher hatte ich das Framework noch nie live erlebt, sondern nur einige Edu-Blogger gelesen, die sich darüber Gedanken machen, wie man damit schöne und doch kostengünstige Lerninhalte entwickeln kann. Und eine Rails-Entwicklungsplattform, speziealisert auf die Entwicklung von Lerninhalten, ist auch ein netter Gedanke.

Der 2. Teil des Webmontags beschäftigte sich mit dem Thema »Tagging, SemanticWeb und Information Retrieval«. Dazu kann ich nicht viel schreiben. Ich denke, wir haben dieses weite Feld gerade einmal anreißen können. Das Thema ist mir heute aber wieder in den Sinn gekommen, als ich diese Heise-Meldung gelesen hatte. Wann werden wohl die ersten del.icio.us-User wegen »irreführender« Tags abgemahnt?

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Kommentare

Erst wurden die Usenetforen verspammt, dann die Email, dann die Suchmaschinen, nun die Blogs, die Wkipedia hat es auch schon mal abbekommen, fehlen noch die Tags und Folksonomien ... Tags gehören in fachliche Hände, ich bleibe dabei.

Schade das nicht kommen konnte. Gerade über das Thema "Information Retrieval: Grundlagen" stolperte ich in den letzen Wochen immer wieder und versuchte eine Klärung des jeweiligen Problems:

- http://help.twoday.net/stories/1925023/
- http://forums.cocoaforge.com/viewtopic.php?t=7730

In beiden Fällen habe ich entdeckt, daß die jeweilige Suchfunktion gar keine Ahnung von Wortgrenzen hat, sondern einfach nur die Zeichenkette sucht und haufenweise Schrott abliefert. Da sehe ich noch deutlichen Nachholbedarf auf Programmiererseite.

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