Rüttelt die zunehmende Digitalisierung an dem Machtmonopol unserer Eliten?

Martin Weigert macht sich auf netzwertig.com so seine Gedanken zum Thema Digitalisierung, Hierarchie und Klassendenken. Alten E-Learnern kommt das vielleicht bekannt vor. Als man Ende der 90-er Jahr mit der Einführung von E-Learning in Unternehmen begann, konnte man schon ähnliche Widerstände feststellen, wie sie jetzt Martin Weigert beklagt. Denn ein Versprechung von E-Learning ist das zeit- und ortsunabhängige Lernen. Das heißt man muss nicht zu einem festen Termin einen bestimmten Ort wie ein Schulungszentrum oder ein Hotel aufsuchen. Im Gegenteil, das Versprechen ist, dass man am Arbeitsplatz lernen kann, zu einem Zeitpunkt den man selbst bestimmt, beispielsweise weil man gerade etwas Zeit hat ode weil einem eine konkrete Frage beschäftigt, die man mit Hilfe eines E-Learnings beantworten möchte. Dies bedeutet ein Mehr an Autonomie für jeden einzelnen, die in der Vergangenheit auf mittlerer Führungsebene mitunter zu starken Widerständen geführt hat.

Mit dem Einzug von Social Web-Diensten in Unternehmen scheint sich dies nun zu wiederholen. Dieses Phänomen betrifft nun jedoch nicht nur Unternehmen, unsere gesamte Elite beschäftigt sich mit dem Web 2.0 einhergenden Transparenz. Martin Weigert fragt darum: Bremst Klassendenken die Digitalisierung?

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