Der DFB und die Blogosphäre - so sollte man es nicht machen

Außerdem ist der Fall inzwischen ein Musterfall dafür geworden, wie einem Verband wie dem DFB die Kommunikationsherrschaft entgleitet, und ein einzelner, gut vernetzter Journalist auch dank des Internets ihm nicht mehr machtlos ausgeliefert ist. Ich bin sicher, Herr Zwanziger und seine Leute sitzen in diesen Tagen fassungslos vor ihren Pressespiegeln und können nicht glauben, dass sie das Thema nicht unter Kontrolle bekommen. Wir werden in den nächsten Jahren noch viele ähnliche Fälle sehen, wo ähnliche Dinosaurier (ich meine den Verband, nicht seinen ehrenwerten Präsidenten) diese Lektion auf ähnlich schmerzhafte öffentliche Weise lernen.

Medienjournalist Stefan Niggemeier in einem Kommentar zu seinem Blogeintrag Zwanziger – Weinreich 0:3 « Stefan Niggemeier. Es geht dabei um Theo Zwanziger, dem ehrwürdigen DFB-Präsidenten, der versucht, den Journalisten Jens Weinreich zum Schweigen zu bringen. Bisher hat man beim Verein das Internet anscheinend allenfalls als Versteigerungsplattform für Eintrittskarten wahrgenommen und weniger als meinungsbildendes Medium. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass dieser Fall geradezu prototypisch die Unverständnis für das nicht mehr wirklich neue Medium Internet auf Seiten etablierter Organisationen aufzeigt. Und SPIEGEL-Autor Konrad Lischka scheint es ähnlich zu ergehen. In einer für das Magazin unüblichen Großzügigkeit wird auf viele Quellen in der Blogoshpäre verlinkt.

Jens Weinreich dokumentiert ausführlichen diesen seinen Fall: Dr. Theo Zwanziger ./. Weinreich.

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