wissenschaftliches Arbeiten

Open Access-Debatte

Derzeit findet in Deutschland ein Debatte zum Thema Open Access statt, in der mittlerweile sehr viele Dinge miteinander vermischt werden. Christoph Drösser hat nun in der Zeit einen gelungen Artikel zur Diskussion beigsteuert und bringt dabei den Antrieb hinter der Open Access-Bewegung auf den Punkt:

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Selektion im wissenschaftlichen Publikationsbetrieb

Auf Telepolis berichtet Larin Rötzer über einen Artikel von den Wissenschaftlern Neal S. Young, John P. A. Ioannidis, Omar Al-Ubaydli, die die derzeitige Veröffentlichungspraxis von Forschungsergebnissen in den etablierten Publikationen des Wissenschaftsbetriebs kritisieren. Dabei betrachten die Verfasser den Publikationsbetrieb als einen Markt, in dem Angebot und Nachfrage herrschen und in dem das Gut, der Veröffentlichtungs-Slot, knapp ist. Das hat unangenehme Folgen, wie im Summary zu lesen ist:

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Schlaue Fragen stellen

Michael Kerres gibt ein paar Kostproben von »plietschen« Studenten, die auf eine sehr ökonomische Art und Weise ihre Arbeit erledigen wollen. Dazu schreibt er:

Eine kurze E-Mail, mal eben so als Antwort zu senden, widerstrebt meinem Gefühl als Wissenschaftler. Aber wie soll ich vermitteln, dass es mir nicht um das "Abwimmeln" lästiger E-Mails geht, sondern dass das alles sehr komplexe Fragen sind?

Manchmal ärgere mich ein wenig, wenn ich merke, dass sich ein Anfragender noch überhaupt nicht mit »seinem« Thema beschäftigt hat oder sogar behauptet, dass es dazu im Internet keine Informationen gäbe. Hier mal ein Beispiel aus dem letzten Monat vom jemandem, der eine Diplomarbeit zur Analyse der erforderlichen Rahmenbedingungen für und die Anforderungen an E-Learning ermitteln will:

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