Web 2.0

Drupal und ich

Mein Gefühl sagt mir, #Drupal und ich passen nicht mehr zusammen. Hier auf tschlotfeldt.de läuft Drupal seit (*schluck*) gut 13 Jahren, und es hat immer alles wunderbar funktioniert. Ich hatte mich damals für Drupal als Blogging-System entschieden, weil es zum Einen sehr performant war und zum Anderen ziemlich coole Funktionen beinhaltete, die mich als E-Learning-Spezialisten nachhaltig beeindruckt haben:

  • neben Blog-Funktionen viele weitere Inhaltstypen (zum Beispiel Artikel und Buch)
  • ausgefeilte Tagging-Funktionen wie Free Tagging (Folksonomy)
  • Foren
  • Erweiterbarkeit
  • Rechtemanagement
  • keine Trennung zwischen Back- und Frontend
  • Multi-Site-Fähigkeit

 

Die Probleme begannen mit Version 7 des Content Management Systems. Der Wechsel auf diese Version verlief nicht schmerzfrei und meine Sites laufen seit dem immer wieder mal unrund. Ich könnte aber mit Drupal 7 noch ganz gut leben. Leider kommt das aktuelle Release immer noch nicht mit eine aktuellen PHP-7-Installation klar. Der Issue-Tracker sieht zwar ganz vielvesprechend aus, aber irgendwann wird auch Drupal 7 sein EOL erreicht haben.

Mit Version 8 ist Drupal kräftig umgebaut worden. Die Kommunikationsaspekte wie Blogging finden immer weniger Beachtung – tatsächlich ist die Blog-Funktionalität komplett rausgeflogen. Ich muss mir also überlegen, wie ich meine Blogs, zukunftssicher auf Drupal 8 bringe.

Oder aber ich entscheide mich gleich für ein komplett neues System.

Social Software dezentral

Logo Friendika Warum sollte man Facebook eigentlich nicht nutzen? Also abgesehen von den Problemen mit der Privacy und dem Abtreten von Verwertungrechten? Eine dumme Frage, denn schließlich scheint die ganze Welt über Facebook zu kommunizieren, alle sind sie dort. Oder auch nicht, Facebook hat zwar rund 750 Mio. Nutzer, aber das ganze, große World Wide Webs ist dann doch nicht verwaist. Web ohne Facebook würde vielleicht noch gehen, aber Facebook ohne (offenes) Web?

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Über Lernplattformen und kooperatives Lernen

Aus einem Konzeptpapier:

Eine Lernplattform ist auf innovative E-Learning-Konzepte angewiesen, die in der deutschen betrieblichen Praxis funktionieren müssen. Web Based Trainings und Blended Learning stellen hierbei die etabliertesten Formen dar. Die didaktische Grundidee dahinter ist dem klassenraumbasierten Lernen entnommen und um multimediale und interaktive Elemente angereichert worden. Auf Grund dieser Herkunft ergeben sich aus didaktischer Sicht geringe Akzeptanzprobleme.

Klassenraumbasiertes Lernen wird auch mit Hilfe von Virtual Classrooms realisiert. Hier ist die Technik Vehikel um räumliche Distanzen zu überwinden, virtuelle Klassenräume werden dabei typischer Weise gerne für „Frontalunterricht“ genutzt.

Testszenarien wie Ein- und Ausgangstests sowie Zertifizierungen sind ebenfalls bekannte Methoden aus der in Deutschland vorherrschenden (Weiter-) Bildungsdidaktik. Solche Tests werden von den Teilnehmern in der Regel auch eingefordert, denn ohne Prüfungen werden Kurse nicht als „ernsthafte“ Bildung, als „richtiger Unterricht“, wahrgenommen. Das hat den positiven Effekt, dass solche Aufgaben als motivierende didaktische Elemente eingesetzt werden können. Auf der anderen Seite lässt sich daraus ablesen, dass Unterricht, also Bildung, von den Teilnehmern meist als Wettbewerb wahrgenommen und gelebt wird. Dem entgegen stehen aktuelle didaktische Konzepte des Online-Lernens, die eher kooperative Formen in den Vordergrund stellen. Beispiele sind Computer-Supported Cooperative Learning oder die schon bekannten Communities of Practice.

Eine weitere, breit akzeptierte Form ist die der Simulationen. Simulationen fanden ursprünglich im technischen und wissenschaftlichen Bereich breite Anwendung. Aber es gab auch frühe Computerspiele, die als Simulationen sehr erfolgreich am Markt waren (Beispielse sind SimCity, SimEarth und Die Sims).

Mit der einhergehenden breiten Vernetzung konnten weitere didaktische Ansätze für das E-Learning erschlossen werden. Sie alle basieren mehr oder weniger auf kooperative Lernformen.

 

E-Learning-Blog: 

Ab heute Abend: BarCamp Kiel 2011

Logo BarCamp Kiel 2011 - vier Segelboote

Keine Sorge, der offizielle Startschuss für das BarCamp Kiel fällt morgen, am Freitag. Aber heute Abend beginnen wir vom BarCamp-Team mit dem Aufbau: PA-Anlage aufstellen, DSL anschließen, WLAN für ca. 500 sich einbuchende Geräte vorbereiten, Sessionräume vobereiten, Getränke verräumen, Beamer aufstellen und noch fast tausend andere Dinge mehr … Zum Glück sind wir ein großes Orga-Team mit sehr engagierten Leuten, so dass immer irgend jemand die gerade anfallenden Aufgaben erledigt. Großartig!

 

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Digitale Heimat

Eigentlich ist „Digitale Heimat“ kein passender Begriff für das, was ich vorhin bei wirres gelesen habe. Es geht um die eigene Internetpräsenz, das eigene, virtuelle Zuhause und wie dieses mit der Zeit für einen immer wichtiger wird. So ist tschlotfeldt.de meine digitale Heimat, der Ort, auf dem und über den ich kommuniziere, mich mitteile und meine Gedanken und Meinungen veröffentliche.

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Facebook ab jetzt »uncool«?

From my experience, I get the sense that being on Facebook is not cool anymore. The early adopters and trend setters are moving away. [But] these are also exactly the type of people brand advertisers want to reach; if they are leaving, it doesn't look good for Facebook."

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Verständnisprobleme

Am Wochenende hatte ich einem Bekannten erzählt, dass das Landesblog Ende März zu einer Anhörung im Bildungsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtages geladen war. Thema war Medienkompetenz in der Informationsgesellschaft und die Parteien hatten viele Institutionen angesprochen.

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