Gesellschaft

Das Internet in seiner ganzen Gefährlichkeit

Udo Vetter zum Fall seines Mandanten, dem Domaininhaber von wikileaks.de:

Allerdings bedeutet das Vorgehen der Staatsanwaltschaft ein Alarmsignal für jeden, der einen Link auf wikileaks.org gesetzt hat. Wer nach dort verlinkt, leitet auch weiter und setzt sich, das ist kein Scherz, demselben Verdacht aus wie mein Mandant, der wegen dieser Sache eine Hausdurchsuchung bei Nacht und Nebel über sich ergehen lassen musste.

Bundesarchiv und Wikipedia

Unser Staat tut sich ja mitunter recht schwer, wenn es um Dinge wie das Internet geht. Umso bemerkenswerter ist der Schritt, den das Bundesarchiv gegangen ist. Die Behörde stellt ca. 100.000 Bilder aus ihrer Datenbank der Wikipedia unter einer Creative Commons-Lizenz (CC by SA) zur Verfügung. Das ist ein positiver Schritt, dann bisher haben online verfügbare Fotos des Bundesarchivs richtig Geld gekostet:

E-Learning-Blog: 

Morgen in der taz: »Die Angst vor dem User«

Markus Beckedahl, der unter anderem hinter netzpolitik.org steht, hat einen Kommentar und leidenschaftlichen Appel zum morgen stattfindenden »IT-Gipfel« der Bunderegierung mit Vertretern der IT-Wirtschaft und ausgewählten Wissenschaftlern verfasst, der morgen in der taz erscheint:

E-Learning-Blog: 

Licht und Schatten

Es gibt Momente, da ist man voller Hoffnung ob der unglaublichen Partizipationsmöglichkeiten, die das Internet einer Gesellschaft ermöglichen kann. Der Wahlkampf in den U.S.A, der heute in der Präsidentenwahl mündet, ist ein tolles Beispiel dafür.

Und es gibt die anderen Momente. Ab morgen gibt es den juristischen Begriff »Jugendpornographie«. Bilder (auch Zeichnungen), die sexuelle Handlungen von 14- bis 18-Jährigen zeigen oder zumindest einen solchen Eindruck erwecken:

E-Learning-Blog: 

»Killerspiel«-Debatte: Wes Geistes Kind

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in der Zeit:

Ich glaube nicht, dass es in unserer freiheitlichen Gesellschaft einen Anspruch auf solche Computerspiele gibt.

Ja, es geht um »Killerspiele«. Nein, er bezog sich dabei nicht auf Minderjährige sondern auf erwachsene Staatsbürger. In dem Interview offenbart der bayrische Politiker auch, dass er ein so genanntes »Killerspiel« noch nie selbst ausprobiert hat.

Weiterlesen:

E-Learning-Blog: 

Expertengespräch im Bundestag zum Online-Journalismus

Der Unterausschuss Neue Medien des deutschen Bundestages hat Journalisten für heute zu einem nicht-öffentlichen Expertengespräch zum Thema »Online-Journalismus« eingeladen. Auf mein-parteibuch.com gibt es dazu einen bitterbösen Beitrag, der sich damit auseinandersetzt, dass die Politik allem Anschein gar kein Interesse daran hat, dass sich so etwas wie Grassroot-Journalismus etabliert.

Kommunalwahl, Politiker und ein Hauch von Revisionismus

Kiel hat gerade einen kleinen Skandal, da der CDU-Politiker Stephan Ehmke, ein Diplom-Pädagoge, den in rechtsextremen Kreisen angesehenen Moskauer Professor Wjatscheslaw Daschitschew als Redner eingeladen hatte. Als Reder der »Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e. V.«, auf deren Homepage Perlen wie diese zu lesen sind:

E-Learning-Blog: 

Seiten