Blogging

Drupal und ich

Mein Gefühl sagt mir, #Drupal und ich passen nicht mehr zusammen. Hier auf tschlotfeldt.de läuft Drupal seit (*schluck*) gut 13 Jahren, und es hat immer alles wunderbar funktioniert. Ich hatte mich damals für Drupal als Blogging-System entschieden, weil es zum Einen sehr performant war und zum Anderen ziemlich coole Funktionen beinhaltete, die mich als E-Learning-Spezialisten nachhaltig beeindruckt haben:

  • neben Blog-Funktionen viele weitere Inhaltstypen (zum Beispiel Artikel und Buch)
  • ausgefeilte Tagging-Funktionen wie Free Tagging (Folksonomy)
  • Foren
  • Erweiterbarkeit
  • Rechtemanagement
  • keine Trennung zwischen Back- und Frontend
  • Multi-Site-Fähigkeit

 

Die Probleme begannen mit Version 7 des Content Management Systems. Der Wechsel auf diese Version verlief nicht schmerzfrei und meine Sites laufen seit dem immer wieder mal unrund. Ich könnte aber mit Drupal 7 noch ganz gut leben. Leider kommt das aktuelle Release immer noch nicht mit eine aktuellen PHP-7-Installation klar. Der Issue-Tracker sieht zwar ganz vielvesprechend aus, aber irgendwann wird auch Drupal 7 sein EOL erreicht haben.

Mit Version 8 ist Drupal kräftig umgebaut worden. Die Kommunikationsaspekte wie Blogging finden immer weniger Beachtung – tatsächlich ist die Blog-Funktionalität komplett rausgeflogen. Ich muss mir also überlegen, wie ich meine Blogs, zukunftssicher auf Drupal 8 bringe.

Oder aber ich entscheide mich gleich für ein komplett neues System.

Einsatzmöglichkeiten von (Micro-) Blogging in der Weiterbildung

Ralf Appelt beschreibt in einem Beitrag für das Buch »E-Learning in Hochschule und Weiterbildung« (Holten & Nittel 2010) die Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung, die er im wesentlichen in Ansätzen des informellen Lernens sieht und dazu verschiedene Ansätze skizziert:

Zeitungsphilister und Leute mit Laptops

Letzte Woche war die re:publica, eine der größten Konferenzen überhaupt in Deutschland. In den großen Medien wurde darüber verhalten berichtet, und wie in der Vergangenheit auch, haben sich einige Redakteure an der Bloggerwelt abgearbeitet. Für Thomas Knüwer ist der Grund ganz klar: Neid.

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Real Life

Nette Überraschung: Gerade eben hat Stephan List hier im Büro vorbeigeschaut, der gerade ein paar Tage in Norddeutschland ist. Wir waren uns bisher noch nicht begegnet, nur ab und zu via E-Mail und Blog-Kommentare ausgetauscht.

Stephan List bei Nitor

Das Gespräch war natürlich viel zu kurz, Stephan musste schon bald weiter. Dennoch hatten wir die Zeit, ein paar Ideen entstehen zu lassen.

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