Medienindustrie

Jugendschutz als Spielball der Interessensgruppen?

Seit ein paar Tagen wird der Entwurf zur Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages heftig diskutiert. Beziehungsweise wird von der Online-Welt ziemlich klar abgelehnt. Aus der Stellungnahme des AK Vorrat:

Universtitäts- und Landesbibliothek Darmstadt darf selbst digitalisierte Werke nicht mehr ausdrucken

Eine interessante Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Frankfurt in einem Rechtsstreit zwischen der TU Darmstadt und dem Ulmer Verlag. An der Bibliothek hat man Bücher und Zeitschriften digitalisiert und diese Daten an speziellen Leseplätzen den Nutzern zur Verfügung gestellt. Die Nutzer, also beispielweise Wissenschaftler oder Studenten, dürfen mit dem Urteil nun nicht einmal einen Absatz aus einem solchen Werk ausdrucken.

Peter Kruse zu Schirrmachers neuem Internet-Angst-Buch »Payback«

Es ist schon viel über Schirrmachers neues Buch Payback geschrieben und gesagt worden. Schlecht soll es nicht sein, was ich allerdings nicht aus eigener Erfahrung sagen kann, denn innerlich sträubt es sich mir, ein Werk von Schirrmacher in die Hand zu nehmen.

Massenabmahnung für die Musikindustrie finanziell interessanter als Download-Verkäufe?

In der Blogosphäre macht gerade eine Präsentation der Firma DigiRights Solutions die Runde, in der das Unternehmen, ein »Dienstleister für die Musik-, Film-, Computerspiel- und Softwareindustrie«, eine Beispielrechnung von Abmahnungen gegenüber Download-Verkäufen aufmacht. Für mich klingt das so, als ob bei gut laufenden Themen eine Massenabmahnung lukrativer sein kann als der legale Download-Verkauf. Die Argumente der Präsentation:

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»Jura ist nicht dazu da, antiquierte Geschäftsmodelle zu schützen«

»Jura ist nicht dazu da, antiquierte Geschäftsmodelle zu schützen.« Ein griffiges und häufig wiedergegebenes Zitat des Rechtswissenschaftlers Thomas Hoeren. Er lässt in dem Interview mit der Zeit auch seine Meinung über die (Medien-) Richter in Hamburg und Berlin durchblicken schließt mit einem Statement zur Reformwilligkeit der Akteure im Urheberrechtsbereich:

E-Learning-Blog: 

Medienindustrie vs. Internet: Der Pirate Bay-Prozess

Zum Prozessauftakt in Schweden gegen The Pirate Bay erschien im SPIEGEL eine kruder Artikel zum Thema Urheberrecht und Internet: Pirate-Bay-Prozess: Warum die Datenpiraten verlogen argumentieren, der in der Netzwelt für ziemlich viel Gegenwind gesorgt hat.

Elektrischer Reporter: Urheber 2.0: Was tun, wenn keiner kauft?

Beim Elektrischen Reporter gibt es jetzt die Fortsetzung zum Urheberrecht 2.0 mit einem Schwerpunkt auf Creative Commons-Lizenz, Selbstvermarktung und Kulturflatrate.

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DigiProtect: Turns Piracy Into Profit

Ich finde, dass könnte durchaus massenhaft verlinkt werden: Der Vertrag eines amerikanischen Pornoproduzenten mit einem deutschen Abmahn-Unternehmen, das sinnigerweise mit dem Slogan »Turn Piracy Into Profit« wirbt. In den Kommentaren des law blogs gibt es dazu noch einen schönen Link auf 1aParty mit (nicht validierbaren) Statistiken zu Abmahnungen:

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Google Knol: Der Periodika-Killer?

Letzten Dezember hatte ich mich gefragt, wozu Google Knol denn eigentlich gut sein soll. Knol ist gern in Konkurrenz zur Wikipedia gesetzt worden. Dem ist mitnichten so, denn das kollaborative Arbeiten wird mit Googles neuer Plattform gar nicht ermöglicht. Knol ist kein Wiki und keine Konkurrenz zu Wikipedia.

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Can't Stop P2P

Anyway, anonymous encrypted P2P is just a few years off (and encrypted BitTorrent is already becoming ubiquitous). More interestingly, our cellphones are increasing in capacity dramatically. When P2P debuted with Napster in 2000, the average hard drive was the same size as my cell phone memory is today. Using technology already available, BlueTooth 2, I can share content from my cellphone anonymously - say, in a café or so. This will probably just accelerate, with cellphones being more and more capable, holding more and more data, and opening up to customized applications.

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