enterprise 2.0

»Die Arbeitswelt von morgen trifft auf Mitarbeiter, die in Schulen von vorgestern gelernt haben.«

Über unser Bildungs- und Ausbildungssystem habe ich hier schon öfters geschrieben, da mich die Frage beschäftigt, ob und wie man dort mit den Veränderungen in der Lebens- und Arbeitswelt schritt halten will. Ich finde es darum auch sehr interessant, dass die taz-Bildung jetzt in loser Folge »das Lernen 2.0 beleuchten« will.

Quo Vadis, E-Learning?

In den vergangenen vier Jahren hat sich eine Menge E-Learning-Bereich getan. Dabei hat sich einmal wieder gezeigt, dass Entwicklungen nicht vorhersehbar sind. Ende der 90-er Jahre dachte man noch, dass Schüler, Studenten und Berufstätige in naher Zukunft fast ausschließlich digital lernen würden. 1998 erschien beispiels der Abschlussbericht der Enquete-Kommission »Zukunft der Medien in Wirtschaft und Gesellschaft – Deutschlands Weg in die Informationsgesellschaft« in der ganz klar die zukünftigen Anforderungen an Medien- und Selbstorganisationskompetenzen der Menschen hierzulande beschrieben wurden. Aber seit 1998 hat sich im Schulunterricht nicht viel geändert, eventuell bis auf die PISA-Debatte. Seit dem wird ein wenig an den Symptomen gedoktert, aber ein Paradigmenwechsel hat in der Didaktik noch nicht statt gefunden. Eine interessante Diskussion dazu gab es letztens bei Mandy Schiefner (eine Diskussion dazu gibt es auch hier im Blog).

Enterprise 2.0 bei der ING Group?

Marcel de Ruiter, »Enterprise 2.0 Evangelist« bei der ING Group, hat kurz vor Weihnachten eine Liste mit 20 Punkten zusammengestellt, in denen er zusammenfasst, wozu er ein firmeninternes Social Network benutzen würde bzw. wozu er es benötigen würde. Kurz, warum er ein solches Social Network benötigt.

Die Liste ist interessant, viel spannender finde ich allerdings, dass man sich bei der Bankengruppe ING mit diesem Thema ernsthaft beschäftigt.

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