wiki

Beratungsansatz Wiki-Einführung


Lassen Sie sich unterstützen (NIH-Syndrom!)

  • Das Wiki-Prinzip ist bestechend einfach
  • Beratung sollte entsprechend unaufwändig sein
  • Wiki-Einführung ist in geringem Maße ein technischer Prozess, hauptsächlich geht es aber um Organisationsentwicklung!
  • Wenn man keine OE hat oder keine Erfahrung mit Wikis vorhanden sind, holen Sie sich Untersützung
  • Zwei beispielhafte Beratungsansätze bei Nitor:
    1. Eintägiger Beratungs-Workshop
    2. Abgeschlossener Beratungsprozess (5 Beratertage)

Wikis und Organisationskultur?


Renée Fountain, Université Laval:

Wikis maximize interplay

Wikis permit the public to publish - Public as publisher

Wikis work on volunteer collaboration

Wikis permit public document construction, that is, distributed authorship

Wikis work in real time

Wikis permit collaborative document editing, or open editing

Wikis are democratic

Wikis make feedback intensely public and potentially durable

Unter Juristen ;-)


Gestern war ich auf dem 5. Informationsrechtstag der Düsseldorf Law School. Thema war "Web 2.0 = Recht 2.0" und ich habe dazu ein wenig berichten dürfen, wieweit Web 2.0 schon in Unternehmen verbreitet ist und welche Anwendungsfelder in der Praxis damit erschlossen worden sind. Ich habe da einiges an interessanten Rückmeldungen erhalten, vor allem was den Wiki-Einsatz angeht.

Spannend fand ich den Vortrag vom Datenschutzbeauftragten der Deutschen Telekom, Dr. Claus D. Ulmer. In offenen Worten hat er über die Erfahrungen mit Datenanfragen der sogenannten "Bedarfsträger" berichtet. Derzeit sind bei der Telekom über 30 Mitarbeiter ausschließlich damit beschäftigt, die Anfragen dieser Bedarfstärger zu bearbeiten. Mit der beschlossenen Vorratsdatenspeicherung werden viele weitere Stellen dafür geschaffen werden müssen. Die Vorratsdatenspeicherung ist ja im Hinblick auf die Terrorismusgefahr eingeführt worden. Interessanterweise haben aber lediglich 0,5% aller Datenabfragen der Bedarfsträger einen terroristischen Hintergrund. In dem ganzen Rest geht es fast ausschließlich um Betrugsdelikte.

Sehr neugierig war ich auf auf Fank Penning von Holtzbrinck, der ein wenig von StudiVZ erzählen sollte. Da war jetzt allerings nicht wirklich neues zu hören (so gut wie 100% Marktabdeckung, meistbesuchte deutschsprachige Site, SutidVZ ist im Grunde eine Dating-Plattform...). Im Gespräch beim Essen hat er dann aber auch ein wenig von SchülerVZ berichtet. Die Guerrilla-Taktik zur Markteinführung scheint aufzugehen, SchülerVZ läuft noch besser an als das Studentenportal. Da frage ich mich natürlich, wo daneben eine gemeinnützige Schüler- und Azubi-Plattform bestehen kann.

Bevor ich wieder aufbrechen musste, gab es noch einige interessante Meinungen zu den Rechtsverhältnissen in Second Life zu hören. Und über die jüngsten Entscheidungen zu Foren- und Mitstörerhaftung machte man sich ernsthafte Sorgen. Da bedarf es wohl noch einiger klarstellender Urteile vom BGH...

Wird in Ihrer Organisation intern ein Wiki eingesetzt?

Published in

Ja
43% (6 votes)
Nein
29% (4 votes)
Wird demnächst eingeführt
21% (3 votes)
Keine Ahnung
7% (1 vote)
Total votes: 14

Forschungsprojekt "Wikis in Organisationen" bloggt

Published in

Bei der Forschungsstelle Neue Kommunikationsmedien haben sie ein Blog zum interdisziplinären Forschungsprojekt „Wikis in Organisationen“ gestartet. Der Names des Blogs: Wikis in Organizations.

[via Bamblog]

tschlotfeldt.de Lizenzbedingungen


Screenshot Commons Deed

Das sind die Lizenzbedingungen für die Inhalte auf tschlotfeldt.de. Auch eine kommerzielle Nutzung ist damit jedem möglich, ja, auch Verlagen. Manche finden das zu großzügig, ich dagegen halte es im Hinblick auf einen offenen Wissensaustausches für schlicht und ergreifend notwendig. Weiterlesen …

Wikis bei der Synaxon AG zieht weiter Kreise


Der Artikel Die gläserne Firma in der brand eins zieht in der Blogosphäre immer noch seine Kreise. Heute hat Robert Basic darauf hingewiesen, und damit dürfte das Thema nochmal einen ordentlichen Schub erhalten.

Wiki Pedagogy


Renée Fountain von der Université Laval hat in dem Beitrag Wiki Pedagogy aufgezeigt, wie Wikis im pädagogischen Kontext eingesetzt werden können. Neben Grundlagen und vielen Praxis-Tipps beschreibt sie auch eine Liste pädagogisch interessanter Aspekte:

  • Wikis maximize interplay.
  • Wikis are democratic.
  • Wikis work in real time.
  • Wikis permit public document construction, that is, distributed authorship.
  • Wikis permit collaborative document editing, or open editing.
  • Wikis permit the public to publish - Public as publisher.
  • Wikis make feedback intensely public and potentially durable.
  • Wikis work on volunteer collaboration.

Insgesamt ist der Beitrag eine sehr lesenwerte Zusammenfassung.

[via Using Wiki in Education]

Trotz Sommerwetter


Heute Vormittag hat meine Kollegin das Mailing zu unserem Wiki-Workshop an unsere Kunden geschickt. Ich hatte nicht gedacht, dass sich innerhalb weniger Stunden über 10 Teilnehmer anmelden. Damit ist unser Kontingent dann auch bald erschöpft, mehr als 30 Teilnehmer sollen es nicht werden, da wir ansonsten keinen Workshop (im eigentlichen Sinne) durchführen können.

Der Ablauf wird so wie beim letzten Mal gestaltet, ich übernehme dabei den Part um 14:30 Uhr:

  • 13.30 Uhr Get together mit kleinem Snack
  • 14.15 Uhr Vorstellung Ihrer Ansprechpartner
  • 14.30 Uhr Woher kommt das Wiki-Prinzip? - Was bringt es? - Praxisbeispiele
  • 15.00 Uhr Erfahrungsbericht der Deutschen Werkstätten Hellerau
  • 15.30 Uhr Praktische Erprobung im Workshop-Wiki
  • 16.10 Uhr Kaffeepause
  • 16.30 Uhr "Ein Tag mit Wiki" - Alltag und Technik
  • 17.30 Uhr Abschluss-Diskussion
  • 18.00 Uhr Ende

Termin für den nächsten Wiki-Workshop steht


Dieses mal findet unser Wiki-Workshop in Hannover statt. Als Termin haben wir uns den 21. Mai ausgesucht. Das Programm wird so ähnlich aussehen wie in Frankfurt, nur werde ich dabei auf das NIH-Syndrom eingehen und ein paar Parallelen zur Einführung von E-Learning Ende der 90-er Jahre ziehen.

Weiterlesen: Getaggte Beiträge Wiki-Workshop.

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