iPad

iPad im Unterricht ist wie Kinobestuhlung im Workshop


Den Trend hin zum Tabled PC („iPad“) und zum Smartpone („iPhone“) empfinde ich für den Bildungsbereich ja als Rückschritt, weit weg von den Möglichkeiten eines klassischen Computers. Schöner als Jörn Seemann kann man das gar nicht formulieren, seine Einschätzung:

Zum Schluß noch eine Kritik für die kein Tablet etwas kann: Tablets sind der feuchte Traum der Unterhaltungs-Industrie, weil es die Couch-Potatoes wieder an die Couch bindet. Es ist ein Gerät zum passiven Konsum, wie ein Fernseher der Neuzeit. Es berieselt, es unterhält, aber selbst etwas damit auf die Beine stellen ist, im Gegensatz zu einen PC oder Notebook, kaum möglich.

Typografie: WIRED auf dem iPad


Im Fontblog schreibt Jürgen Siebert geradezu hymnisch über die erste Wired-Ausgabe für das iPad: WIRED Screen vs. WIRED Print. Die Macher des Magazins haben sich alle Mühe gegeben, ein nahezu perfektes Layout auf dem Apple-Gerät zu erzielen. Allerdings erfährt man in den kritischen Kommentaren zum Blogeintrag einige technische Hintergründe sowie die Vermutung, dass der gezeigte Aufwand nicht zu halten sein wird.

Weitere interessante Meinungen zu Wired auf dem iPad bei praegnanz.de und iA.

Meinungen zum iPad im Unterricht


Das iPad stellt im Grunde einen Rückschritt dar, was die Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Informationen angeht. Darum glaube ich auch nicht, dass es die Medienwelt revolutionieren wird.

Was aber sagen andere Edublogger zum Thema iPad? David Hopkins von der Business School at Bournemouth University hat in seinem Blog eine Reihe von Stimmen gesammelt. Vorweg stellt er allerdings eine Frage:

I’ll start with my final words (!) and they are simply how can we be sure that the iPad will be any good if we’ve literally only just got it […]?

Weiterlesen bei Don't Waste Your Time: iPad – is it any good for the classroom or learning?

[via Stephen's Web]

iPad-Fieber


Zum Verkaufsstart des iPads möchte ich nicht zurückstehen und ebenfalls einen kleinen Beitrag zum Wünsch-O-Mat der Verlagswelt schreiben. Aber ich mache es mir einfach und zitiere nur den Lumma:

Das iPad wird ein tolles Produkt. Aber für die Verlage bedeutet es eine weitere Abhängigkeit, stärkere Konkurrenz auf der Plattform und weniger Relevanz für die Printerzeugnisse. In 5 Jahren werden die Ereignisse beim Jalag zur Normalität werden. Währenddessen verdient Apple als Inhalte-Distributor ganz wunderbar mit und ermöglicht zudem transaktions-basierte Werbemodelle, die andere Marktteilnehmer nicht bieten können.

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