Musik im Netz

Musik 2.0

Was macht man als Mensch, der das Internet als Kulturtechnik ganz selbstverständlich und täglich nutzt, wenn er Musik hören möchte?

Und wenn man sich die Wir-machen-Verbraucher-zu-Verbrechern-Kampagnen ansieht, dann will man Gema, IFPI und Konsorten auch gar nicht mehr unterstützen. Im Bildungsbereich hat man da ja sowieso keine andere Wahl mehr.

Netlabels

Netlabels sind dürften das Äquivalent zu den frühen Plattenlabels sein, die damals auch eher von Liebhabern und Musikern gegründet worden sind. Netlabels bieten in der Regel "freie Musik" an, d.h. das ist Musik ohne Gema-Gebühren, die man für nicht-kommerzielle Aktivitäten nutzen darf. Netlabels verdienen Geld, zum Beispiel bei Film- und Fernsehproduktionen.

Elektronische Musik

andere ...?

Weitere Informationen

Magnatune

Magnatune sieht sich als Label, aber als faires Label. Aus Wikipedia:

Magnatune ist ein Independent-Label aus Berkeley (Kalifornien). Es wurde im Frühling 2003 von John Buckman gegründet. Es unterscheidet sich von der übrigen Musikindustrie vor allem durch die Betonung des selbstgesetzten Ziels, sowohl Musiker als auch Kunden fair zu behandeln; der Firmenslogan ist “We are not evil” (deutsch „Wir sind nicht böse“). Nachdem es anfangs nur möglich war, Musik des Labels als Dateien herunterzuladen, wird seit 2004 auch die Möglichkeit angeboten, CDs zu kaufen.
Magnatune schließt mit den Musikern weder Exklusivverträge ab, noch lässt es sich das Copyright übertragen, wie dies bei den meisten Labels der Fall ist. Stattdessen lizenziert es die Stücke und gibt den Musikern somit die Möglichkeit, ihre Musik auch bei anderen Labels anzubieten. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass die Musiker 50 Prozent der Einnahmen erhalten (und nicht, wie in der Musikindustrie üblich, nur wenige Cent pro verkauftem Album).
Potenzielle Kunden können die Musik auf der Magnatune-Website oder über Amarok ab Version 1.4.4 und Rhythmbox ab Version 0.9.8 (beide sind Linux bzw. Unix-Musikplayer) kostenlos und unbeschränkt probehören.

Andere Anbieter

Jamendo

Jamendo ist soetwas das Flickr für Musik. Die Musik ist wird von Musikern unter einer Crative Commens-Lizenz angeboten.

Jamendo finde ich persönlich aber aus zwei ganz Gründen klasse: Zum Einen wird die Musik neben MP3 auch als Ogg Vorbis angeboten und zum Anderen wird kann man sich die Musik über das Peer-to-Peer-Netzwerk BitTorrent herunterladen.

CD Baby

Wenn man die gute, alte CD erwerben möchte, sollte man mal CD Baby besuchen. CD Baby schließt Verträge mit freien Künstlern ab, die Musik ist also nicht GEMA-behaftet. Aus der Selbstbeschreibung:

We only sell music that comes directly from the musicians. No distributors. Musicians send us their music. We digitize and warehouse, sell them to you, and pay the musicians directly.
Cool thing: in a regular record deal or distribution deal, musicians only make $1-$2 per album, if they ever get paid by their label. When selling through CD Baby, musicians make $6-$12 per album, and get paid weekly.

Andere coole Sites

MusicBrainz

Ist soetwas wie die Metaebene der Musik. Hier werden alle möglichen Informationen zu Musiktiteln gesammelt. Einige Player wie Amarok haben eine Schnittstelle zu MusicBrainz eingebaut.

Downhill Battle - Music Activism

Downhill Battle is a non-profit organization working to support participatory culture and build a fairer music industry.

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