Was ist das informelle Lernen
?
- Im angloamerikanischen Raum wird unterschieden in
- formal learning
- non-formal leraning
- informal learning
'formal learning:
' innerhalb eines Bildungssystems'non-formal learning:
' alle Lernformen außerhalb des formalisierten Bildungswesens'informal learning:
' ein unscharfer Begriff: "Das reicht von der Charakterisierung als ungeplantes, beiläufiges, implizites und oft auch unbewusstes Lernen über die Bezeichnung für alle von den Lernenden selbst ohne Bildungs-Unterstützung entwickelten Lernaktivitäten bis zur Gleichsetzung mit dem „non-formal learning“ d. h. der Bezeichnung für alles außerhalb des formalen Bildungssystems (bewusst oder unbewusst) praktizierte Lernen."
(Quelle: Dohmen, S. 18).
Hintergründe
Publikationen zum Thema
Stephen Downes: E-Learning 2.0 In Development
Vortrag von Stephen Downes während der
Innovations in Learning Conference von Brandon Hall.
Quelle: http://www.downes.ca/cgi-bin/page.cgi?post=41851 (Slideshare, 77 Slides!?)
- E-Learning Development
- online
- Open Source (LMS, Community-Tools wie Drupal und WordPress, Software wie Firefox und Audacity)
- Open Access, Open Content (Creative Commons)
- Neue Umgebungen (Multimedia wie YouTube, Mobile Computing, 3D-Welten)
- Connectivism:
'The knowledge is the network
' - No more walled gardens: Netzwerke distributieren über Netzwerkgrenzen, aber auch über Unternehmens- und Organisationsgrenzen hinaus
'E-Learning 2.0 ist Lerner-zentriert:
' Interessen des Lernes stehen im Vordergrund, der Lernprozess wird bestimmt durch den Lerner, es ist "sein
" Lernen ("learning ist owned by the learner").
Erfahrungen in Unternehmen
Welche Erfahrungen haben Unternehmen und Organisationen mit informellen Lernprozessen gemacht?
IBM: Social Media at IBM by Andy Piper
Vortrag von Andy Piper: "
My presentation on IBM's experience of social software, from the 2007 European Corporate Blogging Summit
".
Quelle: http://www.slideshare.net/andypiper/social-media-at-ibm
- Probleme, die mit einem kollaborativen Ansatz gelöst werden sollen:
- Weltweite Mitarbeiter, ständig wechselnde Arbeitsfelder und Mitarbeiter
- es ist schwierig, Experten, Anforderungen und Projekte auszumachen
- Einstieg für neue Mitarbeiter ist schwierig
- Allerdings ist kollaborative Arbeit nicht in den klassischen Geschäftsprozessen vorgesehen
- Einführung von Blogs bei der IBM
- über das bestehende
Technology Adoption Program (TAP) for early adopters
über das normalerweise neue Technologien auspropiert werden - Start November 2003
- 8.000 User Augusst 2005
- 20.000 User September 2006
- 35.000 User und 10.000 Blogs September 2007
- Das Ergebnis ist eine dynmaische Knowledge-Community
- IBM wird dadurch transpararener, demokratischer:
- "
What I’ve found is that blogging can democratise an organisation... flattening it and making management more accessible.
" - "
Who was I? A product specialist in a small, geographic team; in one brand, in one business. Now, my own network includes a much wider pool of people than I’d ever thought possible.
" - Communitiy-Buildung:
- Blogging Guidelines
- Mitarbeiter werden ermutigt, ihre eigenen, privaten Blogs zu betreiben - sie brauchen nicht als "IBM" auftreten
- IBM will keine Kontrolle über die Aussagen der eigenen Mitarbeiter
- Das bedeutet, eine Vertrauenskultur wächst heran .
[nur so kann informelles Lernen auch funktionieren, ts]
- Eine Folge: Engerer Kontakt auch zu Geschäftspartnern und -kunden!
Veranstaltungen