Das war das BarCamp Kiel 2013

Logo BarCamp Kiel 2013

Huch, wie die Zeit doch vergeht. An diesem Wochenende fand das mittlerweile vierte Kieler BarCamp statt (Hashtag #bcki13). Um es kurz zu machen: es war wieder phänomenal. Tolle Leute treffen sich zu einem intensiven Wissenaustausch, man hat viel in den Sessions und natürlich dazwischen diskutiert. Zum ersten Tag hatten sich 278 Teilnehmer angemeldet, zum zweiten Tag dann nochmal 245. Und trotz der Größe war die Organisation des BarCamps wieder einmal hervorragend, vielen Dank an das diesjährige Orga-Team.

Das Sessiongrid war an beiden Tag komplett gefüllt, insgesamt wurden 68 Sessions angeboten. Es war mal wieder nicht leicht sich für einzelne Themen zu entscheiden. Ich habe letztendlich bei folgenden Sessions mitgemacht:

  1. Paywall KN-Online
    Die Kieler Nachrichten haben dieses Jahr nicht nur das BarCamp Kiel gesponserrt sondern auch in einer sehr offenen Session den Dialog und die Diskussion mit den BarCampern gesucht. Die Zeitung der Landeshauptstadt hat noch einen langen Weg vor sich aber man hat gemerkt, dass den BarCamp-Teilnehmern die Zeitung am Herzen liegt.
  2. Social Media + Recht
    Die beiden Rechtsanwälte Nina Direcks und Stephan Dirks sind immer unterhaltsam und ich lerne jedes Mal wieder etwas neues.
  3. Datenschutz aktuell
    Auch Henry Krasemann vom ULD ist ein sehr guter Sprecher und seine Vorträge sind immer unterhaltsam. Er hat zusammen mit Moritz Karge (der als Privatperson erschienen war) den aktellen Stand der Datenschutzdiskussion beschrieben.
  4. Asymmetrische Verschlüsselung nicht nur für E-Mail
    Ulli Hoffmann hat den Snowden-/ NSA-Skandal zum Anlass genommen, asymetrische Verschlüsselung zu beschreiben. Der Vertrag sollte sich wohl vor allem an Nicht-Nerds richten, aber irgendwie waren dann doch viele Nerds mit dabei ;-)
  5. Bier + Blogs
    Steffen aka kaffeeringe hat die Kieler Iron Blogger vorgestellt. Iron Blogger?!? Ich schwanke noch ;-)
  6. Cloudbooks
    Andreas Wittke hat deren aufgebohrtes MediaWiki vorgestellt, mit dem Dozenten und Studenten Lehrinhalte erstellen und als E-Books publizieren können: LOOP. Cooles Projekt.
  7. Second Screen – Twittern beim TV-Schauen
    Second Screen kannte ich als Ausdruck noch nicht, aber mit Laptop vor dem Fernseher sitzen schon. Für mich war es aufschlussreich, da mir gar nicht klar war, wie sehr die Zuschauer schon zeitgleich zu ihren Serien über Twitter austauschen.
  8. Social Media für Unternehmen
    Na klar, nicht nur Werbung und Marketing. Mich interessiert vor allem, wie ich Unternehmen (DiWiSH Cluster-Mitglieder) von der Nutzung von Social Media überzeigen kann.
  9. Videobearbeitung mit Open Source
    Da ich bisher keine Videobearbeitung gemacht habe war ich gespannt auf Software-Empfehlungen für Linux von Valentin Buck. Ich gehe mit zwei Empfehlungen aus der Session: KDEenlive und Avidemux.

 

Am zweiten Tag habe ich auch noch eine eigene Session gehalten: IT-Branche in SH unterstützen. In der Diskussionsrunde ging es mir darum herauszubekommen, wo IT-Unternehmen in Schleswig-Holstein Unterstützungsbedarf durch das Land sehen und wie für sie erfolgreiche Förderung aussehen müsste. Dafür sind 30 Minuten Sessionlänge natürlich viel zu kurz, aber es entspann sich eine sehr interessante Diskussion. Drei Themen habe ich daraus mit nach Hause genommen:

  1. Nachwuchsförderung: bessere Schulausbildung in den MINT-Fächern.
  2. Bessere Infrastruktur: wir benötigen Breitband, und das sofort.
  3. Professionalisierung: Unterstützung im Bereich Management, da Gründer häufig fachgetrieben sind und von Unternehmensführung keine Ahnung haben.
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