Anil Dash über den Einfluss von Git: Forking is a Future

Leider findet in der E-Learning-Welt Git (und die anderen verteilten Versionskontrollsystemen) noch keine große Beachtung. Dabei hat die Existenz von Git eine ganz neue Dynamik in die Weiterentwicklung von Informationen, Software und Projekten gebracht. Anil Dash beschreibt es so:

… in just a few short years, changed the social dynamic around forking, turning the idea of multiple versions of a work from a cultural weakness into a cultural strength.

Wenn man kein Software-Enwtickler ist, fragt man sich im ersten Moment, was man mit so einem verteilten Source Code Managementsystem (aka Versionskontrollsystem) denn zu schaffen hat. Aber die Idee hinter Git beschränkt sich nicht auf Softwareentwicklung sondern steht ganz generell dafür, wie man Informationen, Werke und eben auch Software sehr effizient adaptieren, verändern, weiterentwickeln kann, und zwar mit eine unbegrenzen Zahl an Beitragenden. Die Wikipedia-Idee auf Git übertragen bedeutet, dass man sich mit einem Klick eine Kopie erstellen, diese Kopie verändern und diese Veränderungen wieder in die Wikipedia zurückspielen kann. Als Graphen dargstellt kann es dann so aussehen:

Screenshot Forks auf GitHub.com

Das ist ein Ausschnitt der Bearbeitungen des Buches Pro Git auf GitHub (GitHub ist ein Hostingdienst, der die Verwaltung von Git-basierten Projekten übernimmt). Die Idee bei einem Wiki ist, dass man dokumentenorientiert von einer aktuellen Wikiseite ausgeht. Mit Git kann man dagegen parallel beliebig viele andere Versionen einer Seite pflegen, beobachten und adaptieren. Wenn einem eine Seite nicht gefällt, erstellt man seine eigene Version davon. Anderen, denen diese Version gefällt, übernehmen diese dann mit einem weiteren Klick.

Das klingt komplizierter als es tatsächlich ist. Anil Dash' Blogbeitrag Forking is a Feature liefert einen wertvollen Beitrag zum Verständnis dieses neuen Git-Ansatzes in der Informationsverarbeitung und Online-Zusammenarbeit.

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