E-Learning-Blog

Moral und Netzneutralität


Das droht bei dem Wirbel um den Bundestrojaner gerade ein wenig unter zu gehen: In Großbritannieren gehen die vier größten ISPs dazu über, Ihren Kunden pornographische Inhalte („sexually explicit websites“) wegzufiltern, wenn diese nicht in einem Opt-In Verfahren explizit angeben, dass sie die Pornoseiten doch sehen wollen. Grundlage dafür ist eine Regierunginitiative zur Eindämmung von Online-Pornographie.

Es geht hier um ganz legale Inhalte, die halt nicht den gängigen Moralvorstellungen entsprechen. Die werden im Mutterland der Demokratie jetzt also standardmäßig weggefiltert.

Der zweite Punkt: Ich bin sicherlich nicht der einzige, der sich fragt, wann die ISPs wohl beginnen werden, für die Möglichkeit des Porno-Abrufs eine Extra-Gebühr zu verlangen. Das ist genau der Grund, warum die großen ISPs die Verpflichtung zur Netzneutralität beerdigt sehen möchten.

Weiterlesen bei The Guardian: Biggest four UK ISPs switching to 'opt-in' system for pornography.

[via fefe]

„Learn IT!“ – E-Learning-Tag der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein


Am 2. November findet in Kiel eine Veranstaltung statt, über die ich mich ganz besonders freue. Denn es wird ein schleswig-holsteinisches E-Learning-Projekt vorgestellt, das das Potenzial hat, ein dauerhafter Erfolg zu werden. Die Idee dahinter ist, Mitgliedsunternehmen langfristigen Zugang zu E-Learning-Inhalten bei sehr geringen Kosten zu gewährleisten.

Ich finde das Projekt nicht nur deswegen großartig, weil ich eines der zehn Unternehmen bin, die hinter PELIT stecken. Es ist vor allem eine große Chance für schleswig-holsteinische Unternehmen, an praxisorientierte und aktuelle E-Learning-Inhalt zu kommen und dabei auch Erfahrungenmit neuen Formen der Weiterbildung sammeln zu können.

Am 2. November hat man Gelegenheit, sich ganz allgemein über E-Learning zu informieren und im speziellen kann man die ersten WBTs des zu IT-Themen ausprobieren.

AgendaLogo PELIT – Projekt E-Learning für die IT-Branche

14.30 Uhr Empfang

15.00 Uhr Grußwort Dr. Bettina Bonde,
Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein

15.10 Uhr Keynote „1.0, 2.0, mobile, social: Alte und neue Möglichkeiten des Online-Lernens“
Dr. Jochen Robes, Senior Consultant, HQ Interaktive Mediensysteme GmbH

16.00 Uhr “E-Learning-Plattform der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein – eine Einführung”
Gabriela Seyer, DiWiSH-Fachgruppenleiterin E-Learning

16.15 Uhr Kaffeepause & im Foyer alle Kurse zum Ausprobieren

16.45 Uhr „Zum Kennenlernen: Die Kurse der E-Learning-Plattform“
Autoren und Team der oncampus GmbH

Panel 1: IT an der Anwendung

  • Basiswissen Linux
  • TYPO3 für Redakteure


Panel 2: IT in der Entwicklung

  • Grundlagen der Datenbank mySQL
  • Einführung in die objektorientierte Programmierung


Panel 3: Soft Skills für IT-Mitarbeiter/-innen

  • Datenschutz im Unternehmen
  • Präsentationstechniken


17.30 Uhr „E-Learning in der Praxis – ein Bericht aus dem unternehmerischen Alltag“,
Dr. Jörg Posewang, NetUSE AG

17:45 Uhr Networking beim Catering

Anmeldung

Weitere informationen zur Veranstaltung und das Anmeldeformular befinden sich auf der Website der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein.

UEFI: Der designierte BIOS-Nachfolger bereit Linux Probleme


Seit einiger Zeit lese ich das Blog des Linux-Entwicklers Matthew Garrett. Er hat eine Reihe interessanter Beiträge zum Thema UEFI geschrieben, in der Fallstricke und Abgründe dieser neuen PC-Technik analysiert.

UEFI ist der designierte Nachfolger des guten alten PC-BIOS, das immer öfter an seine technischen Grenzen stößt. MIt UEFI soll der Boot-Vorgang einfacher werden, d.h. es sollen solche Dinge wie Booten von einem bestimmten Medium sowie Booten eines bestimmten Betriebssystems möglich sein, mit einem nett anzusehen User-Interface. Dafür gibt es umfangreiche technische Dokumentationen und Spezifikationen, so dass es theoretisch möglich sein wird, auf beliebigen UEFI-Systemen verschiedene Betriebssysteme von diversen Medien aus zu booten.

In der Praxis funktioniert das dann aber doch nicht, beispielsweise ist der UEFI-Bootloader aktueller Apple Mac-Rechner so fehlerhaft, dass sich Linux nicht installieren lässt. Auch einige Intel Referenzsysteme bereiten große Probleme, da sich deren UEFI-Systeme nicht an die Spezifikationen halten (und Intel ist die treibende Kraft hinter UEFI). Da UEFI anscheinend so schwer zu implementieren ist, sind die Hardwarehersteller dazu übergegangen, anstatt auf die Einhaltung der Spezifikationen zu achten, einfach ihre Produkte nur noch mit Windows bzw. MacOS X testen. Wenn Windows bootet, ist alles okay. Garrett schreibt dazu lapidar:

Anyone who's been following anything I've written lately may be under the impression that I dislike EFI. They'd be entirely correct. It's an awful thing and I've lost far too much of my life to it. It complicates the process of booting for no real benefit to the OS. The only real advantage we've seen so far is that we can configure boot devices in a vaguely vendor-neutral manner without having to care about BIOS drive numbers. Woo.

UEFI ist also noch eine riesengroße Baustelle, was sich in in laufend neuen Spezifikationen niederschlägt. Leider wird dabei auch mal etwas verschlimmert. So hat man jetzt die Möglichkeit implementiert, dass auf jeden Fall Windows bootet, selbst wenn das UEFI-System fehlerhaft konfiguriert ist. Die Folge ist, dass Hardwaresteller noch weniger darauf achten werden, ein den Spezifikationen entsprechendes System zu produzieren. Denn deren Test-Windows bootet ja einwandfrei.

Das nächste Problem ergibt sich aus dem UEFI secure boot protocol. Damit ist es möglich ein PC-System kryptographisch ähnlich abzusichern wie eine Spielekonsole. Ein solches UEFI-System wird dann nur Software starten, die kryptografisch signiert ist. Und wer das Windows 8-Logo von Microsoft erhalten möchte, muss seine Computer mit UEFI secure boot ausliefern. Prinzipiell ist das kein Problem, die Hersteller könnten ihre UEFI-Systeme so konfigurieren, dass dennoch andere Systeme wie Linux davon booten können. Allerdings hat sich ja gezeigt, dass die Hersteller nur minimalen Aufwand in Sachen Kompatibilität betreiben. Wenn Windows bootet, ist alles in Ordnung.

Es gäbe da natürlich eine nette, technisch sehr interessante Alternative zu UEFI

Social Software dezentral


Logo Friendika Warum sollte man Facebook eigentlich nicht nutzen? Also abgesehen von den Problemen mit der Privacy und dem Abtreten von Verwertungrechten? Eine dumme Frage, denn schließlich scheint die ganze Welt über Facebook zu kommunizieren, alle sind sie dort. Oder auch nicht, Facebook hat zwar rund 750 Mio. Nutzer, aber das ganze, große World Wide Webs ist dann doch nicht verwaist. Web ohne Facebook würde vielleicht noch gehen, aber Facebook ohne (offenes) Web?

Facebook ist, wie so viele andere Social Networks, ein Walled Garden, ein geschlosssenes System. Um auf die Inhalte des Netzes im Netz zugreifen zu können, muss man sich ein Nutzerkonto zulegen. Kommunikation ist auf Facebook dann einfach, aber eben nur zwischen den Mitgliedern dort. In Anlogie zur E-Mail würde das bedeuten, dass man E-Mails nur an Ansprechpartner schicken könnte, die beim gleichen Provider sind. Also von Web.de-Kunde zu Web.de-Kunde, von Yahoo-Kunde zu Yahoo-Kunde, aber nicht vom Web.de-Kunden zum Yahoo-Kunden. Kaum vorstellbar, aber so etwas hat es tatsächlich gegeben. Zum Glück gab es da aber schon längst die offenen Mail-Protokolle, die definierten, wie Mails zwischen verschiedenen Providern ausgetauscht werden können. Jeder Internet Service Provider, der etwas auf sich hielt, stellte darum eigene Mailserver zur Verfügung, über die die Menschen sich weltweit austauschen konnten. Das ist auch heute noch der Fall, während Provider mit geschlossenen Mailsystemen wie Compuserve und AOL längst Geschichte sind.

Auch bei den Social Networks wäre es schön, wenn man ähnlich wie bei der E-Mail beliebige Social Networks nutzen könnte, die offen zu allen Seiten sind und sich untereinander austauschen würden. Im Gegensatz zur Mail gibt es aber bisher keine spezifizierten Protokolle, die einen solchen Datenaustausch in der gesamten Breite abdecken würden:

  • OStatus beschreibt, wie verschiedene Microblogging-Sites Daten miteinander austauschen könnten. Das funktioniert zum Beispiel mit Status.Net-Installation wie status.tschlotfeldt.de ganz gut, allerdings fehlt noch ein ausgeklügeltes Rechtemanagement.
  • Die Diaspora-Macher sind mit großem Medienrummel als offene Facebook-Alternative angetreten, haben aber bisher nicht das Protokoll spezifiziert, über das die dezentralen Diaspora-Installationen die User-Kommunikation abbilden.
  • Sehr vielversprechensten scheint derzeit Friendika zu sein. Die Software-Macher haben richtiger Weise ein Protokoll spezifiert (DRFN und dessen Nachfolger Zot!), das von anderen Softwareenwicklern implementiert werden kann.

Friendika lässt sich überraschend einfach installieren und bietet schon die grundlegenden Funktionen eines Social Networks. Auf dir.friendika.com werden auch schon eine ganze Reihe von Friendika-Installationen aufgelistet, bei denen man sich als Nutzer registrieren kann. Oder man installiert sich Friendika gleich auf seinem eigenen Server.

Bei Wikipedia weiterlesen: Distributed social network.

Twitter immer beliebter bei Top-Managern?


Die werbende Zunft finden Twitter ja nicht so dolle, weil die Nutzer dort sich nicht so lange auf der Twitter-eigenen Website aufhalten und darum auch viel weniger Werbung sehen als beispielsweise in Facebook. Bei 100 Mio. User bei Twitter gegen geschätzte 750 Mio. User bei Facebook spricht eh einiges für Facebook als Werber (siehe auch User: Facebook vs. Twitter).

Aber die europäischen Top-Manager ficht das nicht, die haben laut der Umfrage  NBC's Europe's Mobile Elite 2011 survey gerade Twitter für sich entdeckt. Letztes Jahr nutzen erst  31% von ihnen den Microblogging-Dienst, jetzt sind es 61%. Vielleicht lassen sich die Manager ja von den Celebrities in den U.S.A inspirieren, die Twitter immer mehr zur Kommunikation mit ihren Fans nutzen … Allerdings darf man auch nicht übersehen, dass schon 71% der Befragten auf Facebook sind  (im Vorjahr wahren es allerdings noch 81%). Da wir gerade bei den Zahlen sind: nur 18% der Manger haben Accounts auf Twitter, Facebook und LinkedIn.

[via Netzökonom]

 

Über Lernplattformen und kooperatives Lernen


Aus einem Konzeptpapier:

Eine Lernplattform ist auf innovative E-Learning-Konzepte angewiesen, die in der deutschen betrieblichen Praxis funktionieren müssen. Web Based Trainings und Blended Learning stellen hierbei die etabliertesten Formen dar. Die didaktische Grundidee dahinter ist dem klassenraumbasierten Lernen entnommen und um multimediale und interaktive Elemente angereichert worden. Auf Grund dieser Herkunft ergeben sich aus didaktischer Sicht geringe Akzeptanzprobleme.

Klassenraumbasiertes Lernen wird auch mit Hilfe von Virtual Classrooms realisiert. Hier ist die Technik Vehikel um räumliche Distanzen zu überwinden, virtuelle Klassenräume werden dabei typischer Weise gerne für „Frontalunterricht“ genutzt.

Testszenarien wie Ein- und Ausgangstests sowie Zertifizierungen sind ebenfalls bekannte Methoden aus der in Deutschland vorherrschenden (Weiter-) Bildungsdidaktik. Solche Tests werden von den Teilnehmern in der Regel auch eingefordert, denn ohne Prüfungen werden Kurse nicht als „ernsthafte“ Bildung, als „richtiger Unterricht“, wahrgenommen. Das hat den positiven Effekt, dass solche Aufgaben als motivierende didaktische Elemente eingesetzt werden können. Auf der anderen Seite lässt sich daraus ablesen, dass Unterricht, also Bildung, von den Teilnehmern meist als Wettbewerb wahrgenommen und gelebt wird. Dem entgegen stehen aktuelle didaktische Konzepte des Online-Lernens, die eher kooperative Formen in den Vordergrund stellen. Beispiele sind Computer-Supported Cooperative Learning oder die schon bekannten Communities of Practice.

Eine weitere, breit akzeptierte Form ist die der Simulationen. Simulationen fanden ursprünglich im technischen und wissenschaftlichen Bereich breite Anwendung. Aber es gab auch frühe Computerspiele, die als Simulationen sehr erfolgreich am Markt waren (Beispielse sind SimCity, SimEarth und Die Sims).

Mit der einhergehenden breiten Vernetzung konnten weitere didaktische Ansätze für das E-Learning erschlossen werden. Sie alle basieren mehr oder weniger auf kooperative Lernformen.

  Weiterlesen …

Ab heute Abend: BarCamp Kiel 2011


Logo BarCamp Kiel 2011 - vier Segelboote

Keine Sorge, der offizielle Startschuss für das BarCamp Kiel fällt morgen, am Freitag. Aber heute Abend beginnen wir vom BarCamp-Team mit dem Aufbau: PA-Anlage aufstellen, DSL anschließen, WLAN für ca. 500 sich einbuchende Geräte vorbereiten, Sessionräume vobereiten, Getränke verräumen, Beamer aufstellen und noch fast tausend andere Dinge mehr … Zum Glück sind wir ein großes Orga-Team mit sehr engagierten Leuten, so dass immer irgend jemand die gerade anfallenden Aufgaben erledigt. Großartig!

  Weiterlesen …

Facebook vs. Twitter: Werbers Liebling ist Facebook


Nico Lumma arbeitet für eine Werbeagentur, und so hat er eine etwas andere Sicht auf Socialmedia als ein Weiterbildner. Er schreibt:

Für den deutschen Markt allerdings würde ich Facebook um Längen Vorne sehen und auch finde ich, daß Marken sich auf Facebook viel besser inszenieren können als auf Twitter, aber das wurde hier eher ausser Acht gelassen, sondern eher die Nutzer befragt, wie sie Marken auf Twitter und Facebook sehen. Die Antwort auf die Frage “which social network site do you use most to connect with brands?” mit 6% für Twitter vs. 80% für Facebook gibt dann auch meinen Standpunkt am Besten wieder.

Er bezieht sich auf die Infografik Twitter Follower Versus Facebook Fan: Who’s More Valuable? aus dem Hause BySellsAd.com,

Auf zum 2. BarCamp Kiel


Auch dieses Jahr organisieren wir wieder in Kiel ein BarCamp. Letztes Jahr hatten wir ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, und in diesem Jahr sind wir mit 300 Anmeldungen (sic!) eines der großen BarCamps in Deutschland.

Aus der heute veröffentlichten Pressemitteilung:


Das 2. BarCamp Kiel

Am 19. und 20. August wird im Wissenschaftszentrum Kiel das 2. Kieler BarCamp mit rund 300 Aktiven aus der Internetszene stattfinden. Was sich für Laien nach einem feuchtfröh­lichen Treffen mit Festivalcharakter anhört, zaubert vielen Kennern der Internetkultur ein Blitzen in die Augen: Die BarCamper teilen zwei Tage lang in so genannten Sessions ihr Wissen, lernen voneinander und bereichern sich gegenseitig mit ihren Ideen. Auch die Planung und Organisation der Veranstaltung haben sie bereits vorab gemeinsam auf die Beine gestellt. „Das erste Kieler Barcamp im letzten Jahr war hinsichtlich Organisation, Teilnehmerstruktur und vertretenen Themen mehr als beeindruckend. Für IT- und Medieninteressierte aus vielen Bereichen gab es nicht nur spannende Sessions sondern ebenso interessante neue Kontakte zu knüpfen und neue Ideen kennenzulernen,“ so Stephan Dirks, der auch in diesem Jahr mit der Kanzlei STRUNK DIRKS + PARTNER Rechtsanwälte aktiv beim BarCamp vertreten sein wird. Traditionell wird die Tagung von Sponsoren gefördert und ist für die Teilnehmer kostenlos. So haben sich bereits 165euro, Addix, Consist, enteraktiv, eResult, getDigital.de, DiWiSH, Getränke Hoffmann, KielNET, Köstritzer, Kooperativa, New Communication, Nitor, Otto Group sowie die Kieler Volksbank als Sponsoren für das 2. Kieler BarCamp gefunden. Auch die Wissenschaftszentrum Kiel GmbH ist als Mitveranstalter wieder im Boot: „Das Wissenschaftszentrum fördert offenen Austausch in einem kreativen Umfeld. Natürlich sind wir dieses Jahr auch dabei und freuen uns auf viele spannende Erfahrungen, die wir für den Standort nutzen werden,“ begründet Dr. Inge Schröder, wissenschaftliche Geschäftsführerin der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH, ihr Engagement.

In Kalifornien fand 2005 das erste BarCamp statt – und hat sich mittlerweile in der ganzen Welt etabliert. Charakteristisch für ein BarCamp ist der aktive Part eines jeden Teilnehmers. Ob dieser eine Diskussion anregt, einen Vortrag hält oder vielleicht sogar eine eigene Session leitet, liegt allein an ihm. Die Themen variieren von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter über Inhalte wie Webstandards, Unternehmensgründungen sowie juristische Aspekte im Umfeld Internet bis hin zu E-Learning oder gesell­schaftlicher Partizipation. Auch den Ablauf der Sessions bestimmen die Teilnehmer selbst, indem sie ihren Beitrag auf einem Tagesablauf-Gitter platzieren, dem so genannten Grid. Jeder Besucher ist aufgefordert, sich auf sein Herzensthema vorzubereiten und die anderen an seiner Leidenschaft – oder auch seiner kritischen Sicht – teilhaben zu lassen.

Neugierige sind herzlich willkommen und finden weitere Informationen unter www.barcampkiel.de.

Und es gibt noch mehr: Interessierte an Web 2.0 und Internet treffen sich in Kiel seit langem regelmäßig aus ganz Schleswig-Holstein, so zum Beispiel zum Webmontag in Kiels Technologiezentrum KITZ, an wechselnden Orten zum regionalen Treffen des Business-Netzwerks XING und zur Kieler pl0gbar, dem regionalen Bloggertreffen.

Journalisten sind herzlich willkommen, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

iPad im Unterricht ist wie Kinobestuhlung im Workshop


Den Trend hin zum Tabled PC („iPad“) und zum Smartpone („iPhone“) empfinde ich für den Bildungsbereich ja als Rückschritt, weit weg von den Möglichkeiten eines klassischen Computers. Schöner als Jörn Seemann kann man das gar nicht formulieren, seine Einschätzung:

Zum Schluß noch eine Kritik für die kein Tablet etwas kann: Tablets sind der feuchte Traum der Unterhaltungs-Industrie, weil es die Couch-Potatoes wieder an die Couch bindet. Es ist ein Gerät zum passiven Konsum, wie ein Fernseher der Neuzeit. Es berieselt, es unterhält, aber selbst etwas damit auf die Beine stellen ist, im Gegensatz zu einen PC oder Notebook, kaum möglich.

Inhalt abgleichen