E-Learning-Blog

Twitter immer beliebter bei Top-Managern?


Die werbende Zunft finden Twitter ja nicht so dolle, weil die Nutzer dort sich nicht so lange auf der Twitter-eigenen Website aufhalten und darum auch viel weniger Werbung sehen als beispielsweise in Facebook. Bei 100 Mio. User bei Twitter gegen geschätzte 750 Mio. User bei Facebook spricht eh einiges für Facebook als Werber (siehe auch User: Facebook vs. Twitter).

Aber die europäischen Top-Manager ficht das nicht, die haben laut der Umfrage  NBC's Europe's Mobile Elite 2011 survey gerade Twitter für sich entdeckt. Letztes Jahr nutzen erst  31% von ihnen den Microblogging-Dienst, jetzt sind es 61%. Vielleicht lassen sich die Manager ja von den Celebrities in den U.S.A inspirieren, die Twitter immer mehr zur Kommunikation mit ihren Fans nutzen … Allerdings darf man auch nicht übersehen, dass schon 71% der Befragten auf Facebook sind  (im Vorjahr wahren es allerdings noch 81%). Da wir gerade bei den Zahlen sind: nur 18% der Manger haben Accounts auf Twitter, Facebook und LinkedIn.

[via Netzökonom]

 

Über Lernplattformen und kooperatives Lernen


Aus einem Konzeptpapier:

Eine Lernplattform ist auf innovative E-Learning-Konzepte angewiesen, die in der deutschen betrieblichen Praxis funktionieren müssen. Web Based Trainings und Blended Learning stellen hierbei die etabliertesten Formen dar. Die didaktische Grundidee dahinter ist dem klassenraumbasierten Lernen entnommen und um multimediale und interaktive Elemente angereichert worden. Auf Grund dieser Herkunft ergeben sich aus didaktischer Sicht geringe Akzeptanzprobleme.

Klassenraumbasiertes Lernen wird auch mit Hilfe von Virtual Classrooms realisiert. Hier ist die Technik Vehikel um räumliche Distanzen zu überwinden, virtuelle Klassenräume werden dabei typischer Weise gerne für „Frontalunterricht“ genutzt.

Testszenarien wie Ein- und Ausgangstests sowie Zertifizierungen sind ebenfalls bekannte Methoden aus der in Deutschland vorherrschenden (Weiter-) Bildungsdidaktik. Solche Tests werden von den Teilnehmern in der Regel auch eingefordert, denn ohne Prüfungen werden Kurse nicht als „ernsthafte“ Bildung, als „richtiger Unterricht“, wahrgenommen. Das hat den positiven Effekt, dass solche Aufgaben als motivierende didaktische Elemente eingesetzt werden können. Auf der anderen Seite lässt sich daraus ablesen, dass Unterricht, also Bildung, von den Teilnehmern meist als Wettbewerb wahrgenommen und gelebt wird. Dem entgegen stehen aktuelle didaktische Konzepte des Online-Lernens, die eher kooperative Formen in den Vordergrund stellen. Beispiele sind Computer-Supported Cooperative Learning oder die schon bekannten Communities of Practice.

Eine weitere, breit akzeptierte Form ist die der Simulationen. Simulationen fanden ursprünglich im technischen und wissenschaftlichen Bereich breite Anwendung. Aber es gab auch frühe Computerspiele, die als Simulationen sehr erfolgreich am Markt waren (Beispielse sind SimCity, SimEarth und Die Sims).

Mit der einhergehenden breiten Vernetzung konnten weitere didaktische Ansätze für das E-Learning erschlossen werden. Sie alle basieren mehr oder weniger auf kooperative Lernformen.

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Ab heute Abend: BarCamp Kiel 2011


Logo BarCamp Kiel 2011 - vier Segelboote

Keine Sorge, der offizielle Startschuss für das BarCamp Kiel fällt morgen, am Freitag. Aber heute Abend beginnen wir vom BarCamp-Team mit dem Aufbau: PA-Anlage aufstellen, DSL anschließen, WLAN für ca. 500 sich einbuchende Geräte vorbereiten, Sessionräume vobereiten, Getränke verräumen, Beamer aufstellen und noch fast tausend andere Dinge mehr … Zum Glück sind wir ein großes Orga-Team mit sehr engagierten Leuten, so dass immer irgend jemand die gerade anfallenden Aufgaben erledigt. Großartig!

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Facebook vs. Twitter: Werbers Liebling ist Facebook


Nico Lumma arbeitet für eine Werbeagentur, und so hat er eine etwas andere Sicht auf Socialmedia als ein Weiterbildner. Er schreibt:

Für den deutschen Markt allerdings würde ich Facebook um Längen Vorne sehen und auch finde ich, daß Marken sich auf Facebook viel besser inszenieren können als auf Twitter, aber das wurde hier eher ausser Acht gelassen, sondern eher die Nutzer befragt, wie sie Marken auf Twitter und Facebook sehen. Die Antwort auf die Frage “which social network site do you use most to connect with brands?” mit 6% für Twitter vs. 80% für Facebook gibt dann auch meinen Standpunkt am Besten wieder.

Er bezieht sich auf die Infografik Twitter Follower Versus Facebook Fan: Who’s More Valuable? aus dem Hause BySellsAd.com,

Auf zum 2. BarCamp Kiel


Auch dieses Jahr organisieren wir wieder in Kiel ein BarCamp. Letztes Jahr hatten wir ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, und in diesem Jahr sind wir mit 300 Anmeldungen (sic!) eines der großen BarCamps in Deutschland.

Aus der heute veröffentlichten Pressemitteilung:


Das 2. BarCamp Kiel

Am 19. und 20. August wird im Wissenschaftszentrum Kiel das 2. Kieler BarCamp mit rund 300 Aktiven aus der Internetszene stattfinden. Was sich für Laien nach einem feuchtfröh­lichen Treffen mit Festivalcharakter anhört, zaubert vielen Kennern der Internetkultur ein Blitzen in die Augen: Die BarCamper teilen zwei Tage lang in so genannten Sessions ihr Wissen, lernen voneinander und bereichern sich gegenseitig mit ihren Ideen. Auch die Planung und Organisation der Veranstaltung haben sie bereits vorab gemeinsam auf die Beine gestellt. „Das erste Kieler Barcamp im letzten Jahr war hinsichtlich Organisation, Teilnehmerstruktur und vertretenen Themen mehr als beeindruckend. Für IT- und Medieninteressierte aus vielen Bereichen gab es nicht nur spannende Sessions sondern ebenso interessante neue Kontakte zu knüpfen und neue Ideen kennenzulernen,“ so Stephan Dirks, der auch in diesem Jahr mit der Kanzlei STRUNK DIRKS + PARTNER Rechtsanwälte aktiv beim BarCamp vertreten sein wird. Traditionell wird die Tagung von Sponsoren gefördert und ist für die Teilnehmer kostenlos. So haben sich bereits 165euro, Addix, Consist, enteraktiv, eResult, getDigital.de, DiWiSH, Getränke Hoffmann, KielNET, Köstritzer, Kooperativa, New Communication, Nitor, Otto Group sowie die Kieler Volksbank als Sponsoren für das 2. Kieler BarCamp gefunden. Auch die Wissenschaftszentrum Kiel GmbH ist als Mitveranstalter wieder im Boot: „Das Wissenschaftszentrum fördert offenen Austausch in einem kreativen Umfeld. Natürlich sind wir dieses Jahr auch dabei und freuen uns auf viele spannende Erfahrungen, die wir für den Standort nutzen werden,“ begründet Dr. Inge Schröder, wissenschaftliche Geschäftsführerin der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH, ihr Engagement.

In Kalifornien fand 2005 das erste BarCamp statt – und hat sich mittlerweile in der ganzen Welt etabliert. Charakteristisch für ein BarCamp ist der aktive Part eines jeden Teilnehmers. Ob dieser eine Diskussion anregt, einen Vortrag hält oder vielleicht sogar eine eigene Session leitet, liegt allein an ihm. Die Themen variieren von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter über Inhalte wie Webstandards, Unternehmensgründungen sowie juristische Aspekte im Umfeld Internet bis hin zu E-Learning oder gesell­schaftlicher Partizipation. Auch den Ablauf der Sessions bestimmen die Teilnehmer selbst, indem sie ihren Beitrag auf einem Tagesablauf-Gitter platzieren, dem so genannten Grid. Jeder Besucher ist aufgefordert, sich auf sein Herzensthema vorzubereiten und die anderen an seiner Leidenschaft – oder auch seiner kritischen Sicht – teilhaben zu lassen.

Neugierige sind herzlich willkommen und finden weitere Informationen unter www.barcampkiel.de.

Und es gibt noch mehr: Interessierte an Web 2.0 und Internet treffen sich in Kiel seit langem regelmäßig aus ganz Schleswig-Holstein, so zum Beispiel zum Webmontag in Kiels Technologiezentrum KITZ, an wechselnden Orten zum regionalen Treffen des Business-Netzwerks XING und zur Kieler pl0gbar, dem regionalen Bloggertreffen.

Journalisten sind herzlich willkommen, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

iPad im Unterricht ist wie Kinobestuhlung im Workshop


Den Trend hin zum Tabled PC („iPad“) und zum Smartpone („iPhone“) empfinde ich für den Bildungsbereich ja als Rückschritt, weit weg von den Möglichkeiten eines klassischen Computers. Schöner als Jörn Seemann kann man das gar nicht formulieren, seine Einschätzung:

Zum Schluß noch eine Kritik für die kein Tablet etwas kann: Tablets sind der feuchte Traum der Unterhaltungs-Industrie, weil es die Couch-Potatoes wieder an die Couch bindet. Es ist ein Gerät zum passiven Konsum, wie ein Fernseher der Neuzeit. Es berieselt, es unterhält, aber selbst etwas damit auf die Beine stellen ist, im Gegensatz zu einen PC oder Notebook, kaum möglich.

Online Schools: State of the Internet 2011


State of the Internet 2011
Created by: Online Schools

Digitale Heimat


Eigentlich ist „Digitale Heimat“ kein passender Begriff für das, was ich vorhin bei wirres gelesen habe. Es geht um die eigene Internetpräsenz, das eigene, virtuelle Zuhause und wie dieses mit der Zeit für einen immer wichtiger wird. So ist tschlotfeldt.de meine digitale Heimat, der Ort, auf dem und über den ich kommuniziere, mich mitteile und meine Gedanken und Meinungen veröffentliche. Es ist der Ort, über den ich Kundenprojekte begleite und versuche, potenzielle Kunden für mich zu gewinnen. Wie wichtig einem ein solcher Ort ist, wird man häufig erst dann gewahr, wenn diese eigene Webpräsenz ganz plötzlich weg ist, beispielsweise wegen eines technischen Defekts.

Eine solche Heimat baut man auf sicherem Grund auf, mit der größtmöglichen Verfügungsgewalt. Keine gummiartigen AGBs sollten einem die eigene Präsenz, die digitale Identität nehmen können, genauso wenig der wirtschaftliche Niedergang eines Unternehmens. Oder, wie ix es so schön beschreibt:

einerseits ist diese site meine heimat. in den fast 10 jahren in denen diese website existert sind unzählige andere heimaten einfach verschwunden oder eingeschlafen, geocities, AOL, myspace — alle weg oder eingeschlafen. auf einer eigenen domain kann mir (fast) niemand seine AGB um die ohren schlagen und sich eine neue business-strategie überlegen und dich einfach so vertreiben oder aufhören den müll wegzubringen.

Facebook benutze ich eher widerwillig, ich fühle mich dort wie in einer fremden Welt und der Gnade der Erbauern dieser Welt ausgeliefert. Mit Twitter geht es mir ähnlich, darum entstehen auch meine Tweets auf einem eigenen Microblog, das die Tweet dann nach Twitter rüberkopiert.

Dieser meiner Server ist mir ganz schön ans Herz gewachsen, er ist eben ein Teil meiner Identität. Und vieles von dem, was ich hier treibe, könnte ich gar nicht über Facebook, Google+ oder ähnlichem abbilden. Und ich wollte es auch gar nicht, weil es mir mehr als recht ist, dass ich Herr über meine Identität und meine Kommunikation bin.

Siehe auch John Scalzi: Mastering One’s Own Domain, and No, This is Not a Seinfeld Reference.

Video: A little town festival


Umbauarbeiten auf tschlotfeldt.de


Ab nächster Woche kann es hier ab und zu ein wenig rumpeln, da die Domain auf einen neuen Server in einem anderem Rechenzentrum umzieht. Bisher läuft tschlotfeldt.de sowie einige andere Domains mit Mail, Jabber sowie weiteren Diensten auf einem Root Server bei Strato. Der Server ist schon recht betagt, darum ist der Wechsel auf eine moderne Maschine angebracht. Der neue Server steht dann bei Hetzner.

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