Die New York Times hat gestern eine Liste der wichtigsten »Buzzwords of 2008« herausgebracht. Neben Politik (»Change«) und Wirtschaft (»Fail«) ist auch der Bildungsbereich mit dem Edupunk dabei:
Jay Cross ist mit der Definiton nicht so ganz zufrieden. Zum Einen meint er, das der Begriff Autodidakt ein Bild eines zurückgezogenenen Lerners suggeriert, zum Anderen gefällt ihm der Begriff Punk nicht so richtig, weil er der Meinung ist, dass damit große Teile der Bevölkerung sich nicht angesprochen fühlen dürften. Mmh, andererseits ist der Punk ja das Synonym für das Nicht-anerkennen von Strukturen wie dem formalen Bildungssystem, die dem Begriff innwohnende Provokation ist schließlich absichtlich genutzt worden. Ich fände es schade, wenn man den Edupunk als Begriff beerdigen würde.

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