Drupal ist ein System aus der Open Source Welt, das auf Grund seiner Eigenschaften geradezu prädestiniert ist als Learning Content Management System (LCMS) – obwohl die beiden Schöpfer von Drupal, Dries Buytaert und Hans Snijder, dies damals gar nicht im Sinn hatten.
Was zeichnet Drupal nun aus? Drupal wurde im Gegensatz zu den meisten anderen Content Management Systeme mit dem Ziel entwickelt, eine Kommunikationsplattform zu verwirklichen, die es den Anwendern möglichst einfach machen soll, miteinander zu interagieren. Ja, Anwender sollen sogar ermuntert werden, aktiv an einer Kommunikation teilzunehmen. Realisiert worden ist dieses Ziel mit Hilfe des Konzepts von Knoten (nodes). In Drupal werden Informationen als Knoten behandelt – alles ist ein Knoten: ein Diskussionsforum ebenso wie ein einzelner Beitrag, ein Weblog genauso wie eine Webseite oder eine einzelne Datei. Es gibt also unterschiedlichste Knotentypen mit verschiedenen Eigenschaften. Für die Verwaltung dieser Knoten bietet Drupal mächtige Werkzeuge: von der Verschlagwortung über fein granulierte Zugriffsrechte bis hin zu komplexen Workflow-Prozessen. Aus Anwendersicht bieten diese Knoten einen einheitlichen Zugang mit allen möglichen Formen der Interaktion: Kommentar, Diskussion, Weblog, Dateiaustausch, Chat, Verschlagwortung.
In einem Beitrag für die Computers and Writing Online 2005 Conference haben Charles Lowe and Dries Buytaert nun Drupal detailliert vorgestellt und gehen auch auf die Unterschiede zu anderen (Learning) Content Management Systemen ein:
Like most of the conventional/traditional content management features found in other CMS software, Drupal offers a GUI-based interface to edit content, a categorization system to organize content, support for WYSIWYG editors, content versioning, workflow support, a fine-grained permission scheme, file management, flexible user management with configurable roles and permissions, and so on. Yet, what sets Drupal apart from the many other content managements systems is its unique focus on collaboration and community. From the ground up Drupal has been designed to be a communication and discussion--and now collaboration--engine encouraging user interaction through forums, blogs, open moderation queues, etc. This can be traced back to the fact that Drupal was originally developed as a webboard/advalvas for use in a student dorm.
Artikel weiterlesen: Charles Lowe and Dries Buytaert: It's about the Community Plumbing: The Social Aspects of Content Management Systems.
Trackback URL für diesen Beitrag:
Drupal as a Community LMS: the concept of DrupaLMS
von mediendidaktik.de am Mo, 2007-02-19 18:11Unsere Lehrstuhl-Seiten basieren auf dem open-source Content Management System Drupal. Es setzt Ideen von Web 2.0 konsequent um (Weblogs, Wikis, Feeds, Gruppen), so dass die Frage im Raum stand: (Wie) kann man mit Drupal eine Lernumgebung aufsetzen, die A
Drupal gewürdigt
von Kommentare aus der AMAZONAS-Box am Mi, 2005-06-15 15:20ich entdecke auch hierzulande immer mehr Drupal-"Fans". Diesen Beitrag würde ich so würdigen, und halte ihne auch als Einstieg für gelungen (auch wenn dabei speziell E-Learning Thema ist).


E-Learning-Blog
s.a. der Ansatz von DrupaLMS
s.a. der Ansatz von DrupaLMS am Duisburg Learning Lab:
http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/3208
Kommentar hinzufügen