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Früchte einer Chat-Session


Nächste Woche ist die re:publica - Leben im Netz statt. Dazu findet ein reger Austausch im IRC-Channel (Chat) #republica statt. Man hatte sich am 01.04. zu einem festen Treffen im Channel verabredet. Thema war dann weniger die Veranstaltung sondern eher Werkzeuge für das kollaborative Arbeiten, hier vor allem Wikis und Blogs.

Stichpunktartig mal ein paar Links, die ausgetauscht worden sind:
  • wiki-net: "The wiki-net is a concept for an efficient exchange of information about wikis between neighboring wikis wikilandia-wide using syndication."
  • Bliki: Kombination aus Blog und Wiki am Beispiel des DokuWiki bei [[wiki:design]]
  • Ting Wiki: "Ting is a series of on-line sessions, in which multiple participants simultaneously are writing one or several documents, using a collaborative editor. Voice-tings also use Internet telephony and/or radio along with it."
  • teach-me-wiki: "Welcome to the teach-me-wiki. We organise online-lessons in real-time - so called teach-tings - here. We use collab-editor software and VoIP to teach and learn. "

Heute Abend ist das nächste Treffen im Chat-Channel. Abschließend wird ein wenig getingt. Dafür wird der collaborative real-time editor gobby verwendet. Wer Lust hat mitzumachen ist herzlich eingeladen.

Wikis und Weblogs bei Motorola


Oliver Pincus hat mich gerade auf einen Blogeintrag von Dan Bricklin aufmerksam gemacht. Es geht dabei um Motorolas internen Einsatz von Wikis und Blog:

In this 45 minute phone call, Toby updates us on the use of Motorola's internal wikis and blogs. They have about 4,433 blogs (about 40,000 blog entries), 3,300 wikis (each with often many pages), several thousand FAQs, and 28,000 inquiries and responses in 2,400 forums. It was completely viral adoption internally, "without a single memo from upstairs".

3.300 interne Wiki konterkarieren ja meiner Meinung nach den Sinn eines Wikis... Vielleicht ist es ein Übermittlungsfehler? Andererseits weiß ich auch nicht, wie Wikis bei Motorola verwendet werden.

Weiterlesen bei Dan Bricklin's Log: Podcast with Toby Redshaw of Motorola on their continued wiki use.

Wiki statt Lernplattform


Aus didaktischer Sicht benötigt man nicht unbedingt ein Learning Management System wie BlackBoard, CLIX, ILIAS oder Moodle. Stewart Mader beschreibt in einem Artikel für den "Web 2.0 Explorer" warum ihm eigentlich ein Wiki ausreicht:

I've used both Blackboard and WebCT in my own teaching, and helped several schools set up both. I initially liked the idea of a single virtual space to enhance and extend a traditional course, but that perception has changed over time. Although the CMS combines everything from discussion board to live chat, file management, assignment submission, online quizzes, etc., you feel like you're spending less time actually using them and more time learning all their quirks and particular ways of doing things. This is my biggest frustration with the CMS.

Then along came the wiki, giving instructors (and me) an incredibly easy tool. Now I was really confused. Why use a CMS when something this easy comes along?

Sind Wikis benutzerfreundlich?

Published in

Die Möglichkeiten zur Texteingabe und -formatierung sind unkompliziert und reichen mir aus.
73% (8 Stimmen)
Ich arbeite nicht gerne mit einem Wiki, da mich die Formatierungsmöglichkeiten zu sehr einschränken.
0% (0 Stimmen)
Ein paar mehr Fähigkeiten bei der Formatierung wären schon nicht schlecht.
0% (0 Stimmen)
Ich stehe mit der Wiki-Syntax auf Kriegsfuß.
27% (3 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 11

Wikis bei der Synaxon AG


Gestern Abend konnte ich endlich mal in Ruhe ein wenig in der aktuellen brand eins blättern. Passend zum Blogeintrag »Wikis in Unternehmen - Success Stories« findet sich dort ein schöner Artikel über die Firma Synaxon AG und die Einführung eines internen Wikis dort. Sehr schön findet man da beschrieben, warum wir bei Nitor glauben, dass Unternehmen sich ein wenig externen Beratung holen sollte. Die Einführung eines Wikis kommt nämlich in der Regel in den klassischen Untenehmens- und Machtstrukturen einer kleinen Kulturrevolution gleich.

Die neue Transparenz bei der Arbeit ist faszinierend. Und für manche auch beängstigend.

Not-Invented-Here-Syndrom im E-Learning


NIH ist ein interessantes Phänomen, das vor E-Learning (natürlich) nicht halt macht. Ende der 90-Jahre hat man viel Geld für die Erkenntnis bezahlt, dass das Vorhandensein einer chicken Lernplattform kein Garant für die erfolgreiche Einführung von E-Learning ist. Nicht wirklich überraschend, dass man auch heute noch ab und zu auf Organisationen stößt, die diese Erfahrung lieber selbst machen möchten. Gleiches kann man beim Thema Wiki-Einführung erleben. Es ist ja auch verlockend, sich einfach ein MediaWiki aus dem Internet herunterzuladen, das Lay-out an die CD anzupassen und dann hoffen, dass die Mitarbeiter nichts besseres zu tun hatten als auf dieses Wiki sehnlich zu warten... Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis die ersten Fachaufsätze zum Thema »Corporate Wikis funktionieren nicht!« auftauchen. Schade.

Wikis in Unternehmen - Success Stories


Ich habe mal die Artikelreihe »CEO Technology Guide: Wiki« in der Business Week zum Anlass genommen, im E-Learning-Wiki eine Seite mit einer Liste von Unternehmen anzulegen, die Wikis erfolgreich einsetzen. Zum größten Teil habe ich dabei die Daten aus meiner Präsentation übernommen, aber auch zwei aktuelle Einträge sind hinzugekommen (PSI AG und Deutsche Bank).

[via Interessante Zeiten]

Wikis, yeah


Wir hatten letztes Jahr ein paar schöne kleine Projekte zur Einführung von Wikis in Unternehmen. Deswegen hatten wir uns auch schon eine Folgeveranstaltung unseres Wiki-Workshops vorgenommen. Auf der Learntec war das dann auch immer wieder Gesprächsthema. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da es mir ein wenig Sicherheit gibt, dass wir mit unserem Angebot und unserer Kompetenz richtig liegen.

Einführung von Wikis in Organisationen klingt ja zunächst einmal recht banal. Technisch ist es ja auch, gerade das macht den Charme ja aus. Doch darum geht es auch gar nicht. Die Technik ist schnell installiert. Ähnlich wie bei der Einführung von E-Learning geht es hier letzten Endes um die Menschen, die damit arbeiten sollen. Und da muss man dann schonmal ein wenig genauer hingucken: welche Informationen, welche Prozesse eignen sich für eine Überführung ins Wiki. Aber das allerwichtigste bei diesen technikgetriebenen Projekten ist die Medienaffinität. Ohne diese wird es mit ansonsten perfekten Rahmenbedingungen nicht funktionieren.

Mit meiner Kollegin Kristina Eggers habe ich übrigens zum Jahreswechsel dann noch ein schönes Web 2.0-Konzept entwickelt, das sich gerade für die Vermittlung von Nitor-Themen (Konflikt-Kompetenz, Kommunikation, Moderation, Präsentation, E-Tutoring...) in Unternehmen eignet. In ersten Kundengesprächen haben wir dafür viele positive Rückmeldungen erhalten.

Amapedia: Amazon probiert das Wiki-Prinzip aus


Amazon muss sein Ohr am Netz-Puls halten, um erfolgreich zu bleiben. Mit Amapedia kommt zu den schon bekannten Leser-Rezensionen jetzt der Versuch, das Wiki-Prinzip zu nutzen:

What is amapedia?

Amapedia is a community-powered website for sharing information and learning more about the products you like the most.

Amapedia introduces a new way of organizing product information that we call .collaborative structured tagging.. Articles about products are tagged with terms that describe what the product is (.This Is A.) as well as their most important features (.Facts.). We believe that this way of organizing information will make it easy for you to write about the products that you like most. This structured information will also allow other community members to easily discover, filter, and compare related products and product features. Check out Real-time Strategy Games to get a sense of what collaborative structured tagging is about.

We know that we are a long way from fulfilling our mission to offer the aforementioned experience for all products that people like. To get there, we need your help.

So etwas nennt man dann wohl Enterprise 2.0.

Umfrage zum Einsatz von Social Software in Unternehmen


Das University of Massachusetts Dartmouth’s Center for Marketing Research hat in einer telefonischen Befragung der unter den 500 amerikanischen am schnellsten wachsenden Unternehmen den Einsatz von Social Software untersucht:

Chart: How familar are you with the following types of social media

Es wurde nach Social Networking (hierzulande ist OpenBC/Xing sehr bekannt), Diskussionsforen, Weblogs, Online Videos (was genau sich darunter verbirgt ist mir nicht klar), Podcasting und Wikis gefragt. Von allen diesen Tool findet zu meiner großen Überraschung das Wiki am wenigsten Anwendung.

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