Unternehmenskommunikation

Kleine Marktübersicht Web 2.0 in Unternehmen


Christiane Schulzki-Haddouti weist zu Recht auf einen lesensenswerten Beitrag von Jörg Wittkewitz hin:

Jörg Wittkewitz, der seit kurzem als Nachfolger von Steffen Büffel für die Blogpiloten redaktionell verantwortlich ist, gibt in einer “Marktübersicht” einen umfangreichen Einblick in Social Software für Unternehmen

Den Open Source-Abschnitt halte ich allerdings für etwas unglücklich. Spürt man da ein leichtes fremdeln? Dabei geht es bei Web 2.0 und Enterprise 2.0 gerade um Open Source-typische Offenheit, vor allem um freie APIs und offene Standards.

Studie »Kooperative Technologien«


Ah, endlich online, die KoopTech-Studie zum Thema »Kooperative Technologien - Forschungsprojekt zu internetbasierten Formen der Zusammenarbeit«. Aus dem dazugehöirgen Blogeintrag:

In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse geförderten Projekt hat die Kulturpädagogin und IT-Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti “Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft” untersucht. Schulzki-Haddouti war für die 14-monatige Arbeit an dieser Studie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der h_da beschäftigt. Das Projekt wurde zudem von Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer vom Studiengang Online-Journalismus betreut.

Das Dokument ist selbstverständlich unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht worden (CC-by-NC). Neben einen Überblick über mehr als 1.000 Anwendungen wurden 47 Experteninterviews geführt, der gegenwärtige Forschungs- und Kenntnisstand dargestellt sowie fünf Anwendungsszenarien zu den Bereichen Medien, Unternehmen, Forschung, Bildung und Zivilgesellschaft mit Hilfe von konkreten Fallbeispielen aufgezeigt. Ich wurde dabei zum Thema Wikis und Social Software in Unternehmen interviewt. Besonders freue ich mich, dass die Deutschen Werkstätten Hellerau, die ich bei der Einführung ihres Unternehmenswikis als Berater unterstützt hatte, als Fallbeispiel für den Wikieinsatz im Unternehmen näher beschrieben werden.

Weiterlesen bei KoopTech (dort findet sich auch die Studie): KoopTech-Studie ist online.

Der DFB und die Blogosphäre - so sollte man es nicht machen


Außerdem ist der Fall inzwischen ein Musterfall dafür geworden, wie einem Verband wie dem DFB die Kommunikationsherrschaft entgleitet, und ein einzelner, gut vernetzter Journalist auch dank des Internets ihm nicht mehr machtlos ausgeliefert ist. Ich bin sicher, Herr Zwanziger und seine Leute sitzen in diesen Tagen fassungslos vor ihren Pressespiegeln und können nicht glauben, dass sie das Thema nicht unter Kontrolle bekommen. Wir werden in den nächsten Jahren noch viele ähnliche Fälle sehen, wo ähnliche Dinosaurier (ich meine den Verband, nicht seinen ehrenwerten Präsidenten) diese Lektion auf ähnlich schmerzhafte öffentliche Weise lernen.

Medienjournalist Stefan Niggemeier in einem Kommentar zu seinem Blogeintrag Zwanziger – Weinreich 0:3 « Stefan Niggemeier. Es geht dabei um Theo Zwanziger, dem ehrwürdigen DFB-Präsidenten, der versucht, den Journalisten Jens Weinreich zum Schweigen zu bringen. Bisher hat man beim Verein das Internet anscheinend allenfalls als Versteigerungsplattform für Eintrittskarten wahrgenommen und weniger als meinungsbildendes Medium. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass dieser Fall geradezu prototypisch die Unverständnis für das nicht mehr wirklich neue Medium Internet auf Seiten etablierter Organisationen aufzeigt. Und SPIEGEL-Autor Konrad Lischka scheint es ähnlich zu ergehen. In einer für das Magazin unüblichen Großzügigkeit wird auf viele Quellen in der Blogoshpäre verlinkt.

Jens Weinreich dokumentiert ausführlichen diesen seinen Fall: Dr. Theo Zwanziger ./. Weinreich.

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