Git

Merging


Eine Frage, die sich Unternehmen häufig stellen, ist die, wie man den Erstellungsprozess von Web Based Trainings gestaltet und welche Werkzeuge dabei zum Einsatz kommen sollen. Es geht dabei um die Übergabe von Informationen, um die Erstellung von Konzepten und Drehbüchern sowie die Umsetzung inklusive Medienerstellung. Backups und Quelltextversionierung sollten in diesem Prozess ebenfalls berücksichtigt sein. Ausgerechnet die Versionierung scheint dabei häufig, vorsichtig formuliert, stiefmütterlich behandelt zu werden.

Ich bin ja der Meinung, dass Git die beste Lösung für eine Versionierung darstellt. Obendrein wird einem mit Git das verteilte Arbeiten an den Sourcen ermöglicht. Eigentlich eine brilliante Sache, wenn sich nicht so viele von dem Userinterface abschrecken lassen würden. Oder vielleicht ist es gar nicht so sehr das Interface sondern das Konzept der Versionierung, inklusive Branching and Merging, das so abschreckend wirkt?

Linus Torvalds über Git


Bei den E-Learning-Projekten, die ich betreue, setze ich, wenn es möglich ist, Git ein. Git ist ein ziemlich geniales Stück Software zur Versionsverwaltung. Was es so einzigartig macht, sind aus meiner Sicht vier Dinge:

  • Git ist ein »Distributed Source Control Management System« (bei Wikipedia unter Versionsverwaltung zu finden) und erleichtert die Arbeit im Team ungemein
  • Git ist sehr schnell, schneller als alles vergleichbare
  • Git gewährleistet die Unverfälschbarkeit der Daten
  • Git ist sehr einfach in der täglichen Anwendung

Linus Torvalds hatte vor einigen Jahren die Entwicklung von Git angestoßen. In diesem Vortrag bei Google beschreibt er pointiert und mit seinen Erfahrungen als Maintainer des Mega-Projekts Linux-Kernel die Vorzüge von Git:

[via fefe]

Inhalt abgleichen