Facebook

Facebooks Maschinenraum: Open Source


Facebook versteht leider nichts Privacy und Datenschutz. Aber immerhin etwas von Softwaretechnik und von Open Source. Bei Royal Pingdom kann man nachlesen, mit welcher Software Facebook seine mehr als 30.000 Linux-Server bestückt, die beispielsweise 1,2 Millionen Photos ausliefern – pro Sekunde. Kernkomponenten der Facebook-Software sind (neben Linux und Apache):

Weiterlesen bei Royal Pingdom: Exploring the software behind Facebook, the world’s largest site.

Die Wandlung von Facebooks Datenschutzreklärung


Die Electronic Frontier Foundation hat in einer Zeitleiste die Veränderungen der Datenschutzbestimmungen von Facebook dokumentiert. 2005 hieß es noch, dass niemand auf die eigenen persönlichen Daten zugreifen kann, wenn man dem nicht explizit zugestimmt hat:

No personal information that you submit to Thefacebook will be available to any user of the Web Site who does not belong to at least one of the groups specified by you in your privacy settings.
Heute, das heißt im April 2010, gibt die EFF den Stand der Dinge wie folgt wieder:
When you connect with an application or website it will have access to General Information about you. The term General Information includes your and your friends’ names, profile pictures, gender, user IDs, connections, and any content shared using the Everyone privacy setting. ... The default privacy setting for certain types of information you post on Facebook is set to “everyone.” ... Because it takes two to connect, your privacy settings only control who can see the connection on your profile page. If you are uncomfortable with the connection being publicly available, you should consider removing (or not making) the connection.

Sobald man bei Facebook eingeloggt ist, kann man sich nicht mehr sicher sein, wer alles über einen Informationen einsammelt.

Weiterlesen: Facebook's Eroding Privacy Policy: A Timeline.

[via vowe]

Forderungskatalog an Soziale Netzwerke


Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) hat einen Forderungskatalog an die Anbieter von Sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ und Xing aufgestellt, den ich für recht brauchbar halte. Er besteht aus elf Punkten (kompletter Forderungskatalog als PDF-Datei):

  1. Informierte und bewusste Datennutzung und Einwilligung
  2. Keine Koppelung von Diensten und Datennutzung
  3. Sicherstellung der einfachen Datenlöschung bei Deaktivierung des Accounts
  4. Verbot grundlosen Speicherns
  5. Sicherheit und Sorgfaltspflichten
  6. Kein Auslesen der Daten über Suchmaschinen
  7. Minimum an Daten
  8. Restriktive Voreinstellung der Nutzerprofile
  9. Anwendungen von Drittanbietern
  10. Urheberrecht
  11. Umfassende Informationen in nutzerfreundlicher Sprache

Weiterlesen: Mehr Verbraucher- und Datenschutz in Sozialen Netzwerken.

[via netzpolitik.org]

Facebook Deutschland: Die Headhunter sind los


Facebook lernt wie andere US-Unternehmen schon vorher, dass es nicht reicht, den deutschen Markt aus London heraus zu bedienen. Wie der »Netzökonom« Holger Schmidt berichtet, hat sich Facebook nun doch entschlossen, hierzulande ein Management-Team aufzubauen. Ein Headhunter ist schon unerwegs, um den passenden Menschen für den lukrativen Posten des Deutschland-Chefs:

Das könnte der lukrativste Job im deutschen Internet sein: Facebook hat rund 500 Mitarbeiter, stellt sehr schnell ein und ködert viele Mitarbeiter mit Unternehmensanteilen. Sollte Microsoft irgendwann Facebook ganz übernehmen oder ein Börsengang anstehen, könnten die Mitarbeiter der Aufbauphase sehr schnell zu Millionären werden.

Weiterlesen beim Netzökonom: Facebook sucht Deutschland-Chef.

Diskussion um Walled Gardens und die Portabilität von Nutzerdaten


Auf TechCrunch ist gerade schön zu lesen, wie sehr sich Facebook dichtsperrt, wenn es um die Portabilität von User-Daten geht. Das Geschäftsmodell sieht glaube ich nämlich nicht vor, dass die User ihre ganzen schönen Verbindungen aus Facebook heraus zu neuen Zielen mitnehmen. Die sollen schön bei Facebook bleiben. Aber wie man an dem Beitrag auf TechCrunch und den vielen Kommentaren sehen kann, ist das Thema dezentrale Soziale Netzwerke (wie hier schonmal beschrieben) gerade hip geworden.

Social Networking


Btw, wer möchte kann mich auch über Facebook oder XING erreichen.

Facebook ist cool


Die Chancen stehen gut, dass Facebook die sozialen Netzwerke wie beispielsweise MySpace oder XING dominieren wird. René Seifert hat dazu einen interessantes Beitrag im eLAB-Blog geschrieben:

Was der 23-Jährige da zu sagen hat, ist im Nachhinein die schlüssige Erklärung, warum Facebook quantitativ raketenartig abgeht und gleichzeitig qualitativ von Brachenkennern in den höchsten Olymp gelobt wird.
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