e-learning 2.0

Studie: Noch kein Web 2.0 in Unternehmen


Diese Woche ging die Studie »Web 2.0 in Unternehmen« durch die Blogoshpäre. Auch "Netzökonom" Holger Schmidt von der FAZ hat einen lesenswerten Artikel dazu geschrieben: Unternehmen tasten sich langsam an das Web 2.0 heran. Wie man schon erahnt, wurde mit einer Umfrage unter ca. 350 Unternehmen festgestellt, dass sich Unternehmen noch sehr schwer tun mit diesem Web 2.0:

Balkendiagramm
Quelle: Daten stammen aus der Studie »Web 2.0 in Unternehmen«

Allerdings kann man an den Fragen auch erkennen, an was die Autoren der Studie interessiert hat: Marketing und Kundenkommunikation. Aber wie die folgende Grafik zeigt, scheinen Unternehmen auch eher auf Social Media fürs Verkaufen Wert zulegen denn auf die interne Kommunikation und das eigene Wissensmanagement:

Digital Restrictions Management funktioniert nicht - Beispiel Kindle


Selbst die Musikindustrie, die nicht gerade als Hort innovativer Geschäftsideen bekannt ist, hat mittlerweile eingesehen, dass Digital Restricted Manamagement (DRM) für Kunden ein Grund ist, Musik nicht zu kaufen. Darum wird Musik mittlerweile wieder ohne DRM-Fesseln angeboten.

Amazon liefert nun ein schönes Beispiel, warum man seinem E-Book-Reader (in diesem Fall Kindle) nicht trauen kann: via Funknetzanbindung sind zwei Bücher von allen Kindles gelöscht worden. Anscheinend hatte der Verlag, der die E-Books zur Verfügung gestellt hatte, nicht die dafür notwendigen Verwertungsrechte. Dennoch, das Problem fasst Peter Sennhauser auf netzwertig.com treffend zusammen:

Was nichts an der orwellschen Horrorvision ändert, dass einem ein Verkäufer Waren, die man gekauft hat, unter irgendwelchen Begründungen nachts wieder aus dem Haus holt und einen Scheck über den Kaufpreis hinterlegt.

Did You Know 3.0


Nach Did You Know 2.0 jetzt 3.0:

Enterprise 2.0 und zwischenmenschliche Nähe


Ich sitze gerade an eine Präsentation zum Thema Enterprise 2.0. Dabei gehe ich auch ein wenig auf die Bedeutung von zwischenmenschlicher Kommunikation und dem Bedürfnis nach zwischenmenschlicher Näher und Vertrautheit ein. So richtig schön verständlich wird das dank eines Zitats von Torsten Albig, dem neuen Oberbürgermeister von Kiel, der als twitternder OB-Kandidat für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Gesagt hatte er das als Key Note-Sprecher bei einem netten Symposium der FH Kiel.

Als einen der Gründe für seinen Sieg nannte er die Benutzung von Twitter, weil es nur so möglich war, sein Wahlkampfteam von 30 Personen laufend anzusprechen und so ein Gefühl von Nähe und Vertrautheit herzustellen. Und das ist für Engagement und Leidenschaft notwendig gewesen.

Ich hatte einfach des bessere, das motiviertere und engagiertere Team!

Hausmitteilung: Auf Wiedersehen und herzlich Willkommen


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Ihnen heute, weil ich Sie über eine für mich sehr positive Veränderung zum 1.04.09 informieren möchte. Durch unsere Kontakte kennen Sie vielleicht schon meine Leidenschaft für alles Neue rund ums Web 2.0. Jetzt habe ich mich dazu entschlossen, ein neue berufliche Herausforderung in diesem Bereich anzunehmen und meinen Weg als selbständiger Berater zu gehen.

Damit haben wir diese Woche die Nitorkunden über meinen Schritt informiert.

Für mich bedeutet das für die Übergangszeit erstmal viel Arbeit, dann aber auch sehr viel Spaß. Ich glaube, ich bin seit 1995 online. Seit der Zeit ist mir das virtuelle Zusammensein, die Kommunikation und das gemeinschaftliche Zusammentragen von Informationen und Wissen immer sehr wichtig gewesen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass da ein riesengroßes Potenzial für Organisationen unter anderem in den Bereichen Innovations- und Wissensmanagement schlummert. Darum will ich mich als unabhängiger Berater und E-Learning-Spezialist meinen Fokus auf diesen Bereich legen.

Ich bin auch ein großer Fan von Open Source. Das hat zum einen etwas mit dem Geist zu tun, der hinter der Open Source-Idee steckt. Aber Open Source bietet für Unternehmen eben auch ganz handfeste Vorteile: Neben einem unschlagbaren Kostenvorteil ist da natürlich der Sicherheitsaspekt. Aber gerade in dem Entwicklungsmodell von Open Source liegt auch eine große Change für Unternehmen, diese können sich nämlich an der Weiterentwicklung beteiligen und so auch die Richtung mitgestalten, in der sich die Software entwickelt.

Wie könnten wir lernen


Ein wunderbares, weil sehr emotionales Video zum Thema Lernen heuten, erstellt von Studenten der Kansas State University:

[via Hajo]

Did You Know 2.0


Gerade eben bei Kris entdeckt:

Es gibt zur Präsentation auch ein Wiki (shiftappens), dort gibt es Tipps zur Durchführung der Präsentation und Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte:

Did You Know? originally started out as a PowerPoint presentation for a faculty meeting in August 2006 at Arapahoe High School in Centennial, Colorado, United States. The presentation "went viral" on the Web in February 2007 and, as of June 2007, had been seen by at least 5 million online viewers. Today the old and new versions of the online presentation have been seen by at least 15 million people, not including the countless others who have seen it at conferences, workshops, training institutes, and other venues.

Bei Fertigstellung veraltet


E-Learning von der Stange sind zu unspezifisch. E-Learning individuell von einem Dienstleister produzieren lassen oder selbst zu produzieren dauert zu lange. Da ist der Inhalt bei Fertigstellung ja schon wieder veraltet.

Das waren sinngemäß die Worte eines Ansprechpartners bei einem bekannten Unternehmen.

WikiCreole


Wer häufig mit Wikis arbeitet, kennt das Problem: Jedes Wiki-System verwendet seine eigene Syntax. Ein fettes Wort setzt man beispielsweise mal in drei Hochkommas (»'''« - MediaWiki, MoinMoin), mal in Sternchen (»*« - Confluence, SocialText, TWiki) oder in doppelten Anführungszeichen (»"« - TiddlyWiki). Als Alternative bietet sich WikiCreole, ein angestrebter Standard für eine einheitliche Wiki-Syntax. Der Standard deckt derzeit zwar nur die wichtigsten Auszeichnungsformen ab, aber es ist ein Anfang und ich hoffe, dass Creole in viele Wiki-Systeme Einzug halten wird - wenigstens optional.

Einen schönen Überblick zu dieser Thematik lieferten Christoph Sauer, Chuck Smith und Dr. Tomas Benz von der Uni Heilbronn während der WikiSym 2007.

Weiterlesen: WikiSym 2007 Proceedings: C. Sauer, C. Smith, & T. Benz. WikiCreole: A Common Wiki Markup.

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