Bildungsberatung

Bildung und Wirtschaft: Dummheit gibt's gratis


brand eins ist dieses Mal mit einem für mich sehr spannenden Schwerpunktthema herausgekommen:

Shot brandeins Titel

Ich hätte nicht mit dem Bericht eines österreichischen »Harvard-Juristen« beginnen sollen, der nach sechs Monaten genug von dem Wirtschaftsleben in Deutschland hatte (»Geisterfahrer in der Marktwirtschaft«):

Was hebt Ihren [Online-] Marktplatz von vielen anderen ab? Im Silicon Valley begänne jetzt die spannende Diskussion, weil die Enterpreneure dort die letzten Studien zum Funktionieren von Online-Markten (immerhin Unternehmensgegenstand) gelesen hätten und dankbar wären für jede konstruktive Kritik: lernen aus der kritischen Diskussion. Nicht hier in Deutschland. Wir wissen doch, wie Markt geht, höre ich, da kannst du usn doch nix erzählen! Selbstsichere Ignoranz statt unternehmerischer Wissensdurst ...

Danach habe ich dann lieber gleich zur Seite 140 weitergeblättert: »Lernende Firma«. Dort wird die niederländische Unternehmensberatung Kessels & Smit beschrieben, eine 40 Kopf fassene Firma komplett ohne Hierarchie. Erinnert mich ein wenig an die Best Buy-Geschichte, wo man feste Arbeitszeiten und Anwesenheitspflicht abgeschafft hat. Sehr schön. Ich glaube ja auch, dass quasi-hierarchfreien Organisationsformen die Zukunft gehört. Open Source hat es vorgemacht. Unternehmen, die das Experiment wagen wollen, sollen sich ja nur bei mir melden ;-)

Social Software sorgt für Innovationen in Unternehmen


In dem Beitrag »Blogs und Wikis sorgen für Innovation im Unternehmen« auf silicon.de kommt unter anderm Peter Schütt, Leiter Knowlegde Management der IBM Software Group, zu Wort:

Die Wissensmanager hatten schon jede Hoffnung begraben, an die Reichtümer in den Köpfen der Mitarbeiter heranzukommen und sie profitabel einzusetzen. Social Networking Tools erlauben jetzt jedem Chef, die Schätze in den Köpfen der Mitarbeiter endlich zu heben.

Und darum fördert IBM auch intern die Nutzung von Social Software und fordert z.B. seine Mitarbeiter auf, eigene Weblogs zu führen. Die IBM ist ein Beratungsunternehmen, noch dazu ein großes. Das Wissen ihrer Mitarbeiter ist ihr Kapital und je größer eine Organisation ist, umso wichtiger wird es, Werkzeuge im Einsatz zu haben, die das Wissen der Mitarbeiter, ihre Kompetenz, den anderen bei der täglichen Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Social Software-Tools sind weder kompliziert noch ist es aufwändig, sie den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Psi ist zum Beispiel ein sehr leistungsfähger IM-Client für das Jabber-Netzwerk, mit dem wir bei Nitor gute Erfahrungen gemacht haben. Und bevor man ein externes Beratunghaus mit der Impementierung eines Wikis beauftragt, kann man erst mal einen Blick in diverse IT- und Projektabteilungen werfen, ob dort nicht schon aus Eigeninitiative das eine oder andere kleine Wiki bei der täglichen Arbeit erfolgreich genutzt wird. Natürlich hängt der Erfolg von diesen Tools stark von der Unternehmenskultur und auch vom Selbstverständnis der Mitarbeiter ab, aber zum ersten Ausprobieren reicht es. Wenn es dann weitergehen soll, ist externe Beratung von erfahrener Seite sicherlich sinnvoll. Glücklicher Weise ist der notwendige Beratungsaufwand in diesem Bereich doch recht überschaubar.

[via weiterbildungsblog.de]

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Tim Schlotfeldt


Ich bin Tim Schlotfeldt, ein E-Learning-Spezialist und Consultant. Der Fokus meiner Arbeit liegt in der Beratung von Unternehmen und Institutionen im Bereich E-Learning, Kompetenzentwicklung, Kommunikation und Wissensmanagement. Sie können mich als Berater, Referenten und Projektleiter engagieren. Meine Kontaktdaten stehen auf meiner ausführlichen Kontaktseite.

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