Barcamp

#bcki – Nach dem BarCamp Kiel ist vor dem BarCamp Kiel


Logo BarCamp Kiel

Ja, wie wars denn nun, das erste BarCamp in Kiel? Als einer aus dem Orga-Team bin ich wohl etwas voreingenommen; also mir hat es gefallen ;-) Und wenn man sich die bisherigen Reaktionen der Teilnehmer ansieht, geht es (fast) allen anderen Teilnehmern ebenso: »astreines Barcamp«, »Rundum gelungen«, »the people and spirits on this first Barcamp were great«. Das schmeichelt den Bauch und motiviert zu Folgetaten.

Das erste BarCamp in Kiel

Ein BarCamp ist so etwas wie eine selbstorganisierende Konferenz. Es gibt Ähnlichkeiten zu Open Space, das aber im Gegensatz zu einem BarCamp sehr strukturiert daher kommt und von Profis moderiert wird. Ein BarCamp findet am Wochenende für zwei Tage statt, hier in Kiel letztes Wochenende am 13. und 14. August 2010. Nach einer Vorstellungsrunde, bei der man seinen Name und drei Stichworten zu den eigenen Interessen nennt, folgt die Sessionplanung für den Tag. Jeder, der ein Thema für eine Session anbieten oder sich darüber in der Gruppe austauschen möchte, stellt das Thema kurz vor und fragt in die Runde, wer noch Interesse hat. An den Handmeldungen ist der Platzbedarf für diese Session erkennbar.

Wie würde ein BarCamp Kiel bei den Leuten ankommen? Wer wird tatsächlich kommen? Am Ende hatten sich 130 Teilnehmer angemeldet und etwas über 100 von ihnen sind auch gekommen. Unter den Teilnehmern waren weniger bekannte BarCamp-Besucher als ich erwartet hätte, und viele Teilnehmer kamen aus der Region. Das führte zu einem ausgeprägten regionalen Charakter, so wie ich es bisher bei BarCamps noch nicht kennen gelernt hatte. Und ich muss sagen, dadurch hatten die zwei Tage ihren ganz eigenen Charme gewonnen. Dabei ist die erstaunlich vielfältige die IT- und Web-Szene sichtbar geworden, von der Haskell-Gruppe über die Elektrobastlern bis hin zu Kieler Unternehmen, die iPad-Publikationen erstellen oder Browser Games entwickeln und anbieten.

Foto Session Grid BarCamp Kiel

Es war übrigens interessant zu sehen, wie schnell die Teilnehmer, von denen ja viele gerade ihr erstes BarCamp erlebt hatten, sich an diese Form des Wissensaustausch angepasst haben. Am ersten Tag hat man bei der morgendlichen Sessionplanung noch ein gewisses Zögern und Vorsicht gespürt. Am zweiten Tag dann gingen die Leute wesentlich unbekümmerter an die Sessionplanung, hatte der Vortag doch gezeigt, dass alle sehr wertschätzend miteinander umgegangen sind.

Abendveranstaltung Jour Fitz

Mit-Organisatorin Miriam hatte früh die Idee eingebracht, das BarCamp mit einem Jour Fitz, einer Bloggerlesung, zu kombinieren. Das konnte direkt an der Kieler Förde im Camp24|7 statt finden und hat sich zu einem echten Highlight entwickelt. Witzige bis durchgeknallte Texte und Blog-Leser, die sich mitunter den Nebelhörnern vorbeifahrender Schiffe geschlagen geben mussten.

Sessions

Wenn es ging, habe ich auch Sessions besucht. Besonders gefallen haben mir darunter der Vortrag iPad Magazin, Grundlagen der Entwicklung und Erlösmodelle, die Vorstellung von Hinnerks und Ulrichs neuem Projekt Anonymes Surfen mit TOR (Convenient Secure Tor Proxy) sowie der Vortrag von Christoph Zukunft Internet - Breitband, DSL, Glasfaser mit der Idee, ganz Kiel ans Glasfaber anzuschließen (FTTH). Am zweiten Tag habe ich zwei Einsteiger-Sessions gehalten, eines zum Thema Git und eines über Status.Net/ Identi.ca (Features und Installation, die Dokumentation schiebe ich später noch ins Wiki).

Das Orga-Team

Schon vor zwei Jahren (vielleicht sogar noch früher) wurde vereinzelt das Thema BarCamp in Kiel angesprochen. Die Idee spukte bei vielen Treffen und Veranstaltungen in Kiel durch die Räume. Jeder, der bei einem BarCamp wie denen in Hamburg oder Berlin mit dabei war, war an einer solchen Veranstaltung für Kiel interessiert. Aber so ein Gedanke muss sich in den Köpfen festsetzen, bis sich genügend Freiwillige finden und es zu ersten Taten kommt. Ich weiß nicht, ob es daran gelegen hat, aber im Orga-Team hat sich ein ganz schön sympathischer Haufen Menschen versammelt. Entspannt und professionell wurde das BarCamp Kiel geplant, erforscht und wurden die To-Dos erledigt. Es hat mit euch sehr viel Spaß gemacht: Christoph, Daniela, Frank, Frank, Harm, Jan, Karen, Marion, Martin, Miriam Saara, Sebastian, Steffen und Swen.

Wir hattem übrigens im Vorfeld lediglich sechs Orga-Treffen. Die meisten Planungen und Absprachen erfolgten im Wiki und auf der Orga-Mailingliste.

Ich habe eben nachgesehen, wann denn die erste Seite im BarCamp Kiel-Wiki angelegt worden ist. Es ist der 1. April 2010 gewesen… Davor gab es ein ähnliches Wiki auf Wikia, aber wegen dessen Usability, die Einsteiger eher abschrecken lies denn zur Mitarbeit einlud, sollte man darüber den Mantel des Schweigens hüllen und nicht weiter zurück blicken. Ende März haben wir die Domain barcampkiel.de eingerichtet und das jetzige Wiki installiert

Das Wiki besteht aktuell aus 227 Seiten mit 43 MByte an Daten. Die Orga-Mailingliste ist sei dem 22. April 2010 in Betrieb. Seit dem haben wir dort ca. 1.100 Nachrichten ausgetauscht mit einem Datenvolumen von 37 MByte. Daneben exisitiert noch ein Jabber-Chatraum, der aber nicht benutzt worden ist. Die Kommunikation lief und läuft überwiegend über die Mailingliste.

Dank an die Sponsoren

Die Teilnahme an einem BarCamp ist kostenlos. Ziel ist es, allen Interessierten die Teilnahme an einer (sehr intensiven) Veranstaltung zum Wissensaustausch, zum voneinander Lernen, zu ermöglichen. Da aber Kosten entstehen, funktioniert so etwas nur mit Hilfe von Sponsoren. Allen Sponsoren ein großes Dankeschön, dass sie das BarCamp Kiel unterstützt haben.Das Wissenschaftzentrum hat die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung gestellt und tritt sogar als Mitveranstalter auf, was auch versicherungstechnische Vorteile bringt. KielNET war ziemlich schnell zur Stelle, um das BarCamp ans Internet zu bringen und uns organisatorisch zu unterstützen. Addix hat für den Aufbau des WLANs gesorgt. Und schließlich brachten uns Otto Group und T-Mobile mit ihrer großzügigen finanziellen Unterstützung Planungssicherheit.

Weiter Sponsoren sind New Communication, sealMedia, Nitor, Kooperativa, Förde Sparkasse, netImpact, Kiel Marketing, getDigital.de, Consist und Kieler Linuxtage.

Vielen Dank, liebe Sponsoren.

Abschluss und Ausblick

Am Ende des zweiten Tages hatten wir mit den Teilnehmern eine Abschlussrunde abgehalten. Wir wollten Rückmeldungen einsammeln und einschätzen können, ob Interesse an einem weiteren BarCamp im nächsten Jahr besteht. Dabei ist ziemlich schnell klar geworden, dass irgendwie alle heiß auf das nächste BarCamp sind :-) Und ich vermute, da jetzt allen der Ablauf eines BarCamps vertraut ist, werden noch einige mehr zum Orga-Team dazustoßen, um Aufgaben zu übernehmen und Ideen einzubringen.

BarCamp Kiel startet am Freitag


Logo BarCamp Kiel

Freitag und Samstag findet das erste Kieler BarCamp statt. Wir vom Orga-Team befinden uns somit in der heißen Phase der letzten Vorbereitungen. Allerdings sind es meist nur noch Detailfragen, die geklärt werden müssen, z.B. ob der Getränkelieferant am Mittwoch liefern kann oder doch erst Freitag Morgen vor Veranstaltungsbeginn.

In den letzten zwei Wochen sind noch weitere Sponsoren zu uns gestoßen, so dass nun auch das Catering für beide Tage finanziert ist. Vielen Dank nochmal an die Sponsoren!

Hier die gerade rausgeschickte zweite Pressemitteilung zum BarCamp Kiel:

PRESSEMITTEILUNG

09.08.2010

Web-2.0-UnKonferenz – 1. BarCamp Kiel steht in den Startlöchern

In wenigen Tagen ist es so weit: Am 13. und 14. August wird das 1. Kieler BarCamp im Wissenschaftszentrum Kiel stattfinden und die 130 Teilnehmerplätze für Web-2.0-Enthusiasten sind schon restlos belegt. Wer sein Glück trotzdem noch versuchen will, kann sich auf der Warteliste eintragen. Die große Resonanz bestätigt den Wunsch einzelner internetaffiner Kieler, ein BarCamp in Kiel zu ermöglichen, wie es nach amerikanischem Vorbild bereits in Berlin und Hamburg stattfand. Tim Schlotfeldt und Steffen Voß aus dem Orga-Team äußern sich äußerst positiv zur bisherigen Entwicklung im Vorfeld: „Wir sind begeistert von den vielen Interessierten und Befürwortern eines BarCamps in Kiel. Bei den ersten Überlegungen haben wir diskutiert, ob wir 40 Teilnehmer zusammenbekämen – jetzt sind 130 angemeldet und weitere stehen auf der Warteliste.

Das Orga-Team, das ehrenamtlich arbeitet, dankt allen Sponsoren, ohne die das BarCamp nicht im jetzigen Rahmen realisierbar wäre. So haben die Firmen Addix, KielNET, New Communication, Nitor, Otto Group und seal Media wie auch die Kieler Linuxtage, Kiel Marketing, die Förde Sparkasse, getDigital.de, Consist, netImpact und T-Mobile durch ihre Sach- und Geldbeiträge viele Möglichkeiten eröffnet und zum Gelingen beigetragen. Die kulinarische Versorgung vor Ort übernimmt Kooperativa.

Die wissenschaftliche Geschäftsführerin Dr. Inge Schröder begründet die Entscheidung für eine so unkonventionelle Veranstaltung im Wissenschaftszentrum Kiel:Wir waren sofort von der Idee begeistert. Das Wissenschaftszentrum steht selbst für Innovation und Weitsicht in Bezug auf Weiterbildung und Forschung. Wir freuen uns auch einen Teil dazu beitragen zu können, wenn Kieler Privatpersonen ohne jeglichen kommerziellen Hintergedanken eine Veranstaltung auf die Beine stellen, die so viel Lernpotenzial und Aufklärungsgeist in sich trägt.

Die Themenvorschläge im BarCamp-Wiki (www.barcampkiel.de) geben schon einen Überblick über die Interessen der Teilnehmer und die Richtungen, in welche die Sessions gehen könnten. Wie die Inhalte tatsächlich gestaltet werden, entscheidet sich BarCamp-typisch vor Ort. Die eine oder andere Überraschung wird sich bestimmt noch auftun – und genau das macht ein BarCamp aus.

Ansprechpartner für die Medien:

Saara Korneli – Tel. (0431) 800 892-16, E-Mail: s.korneli@sealmedia.de – Skype: saneli8377
Steffen Voß – Tel. (0431) 88 88 68-3, E-Mail: kontakt@kaffeeringe.de – Skype: steffenvoss
Karen Rinke - Wissenschaftszentrum Kiel, Tel. (0431) 2008 6621 - krinke@wissenschaftszentrumkiel.de

Journalisten sind herzlich willkommen, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Die Ansprechpartner stehen gerne zur Verfügung.

BarCamp Kiel mit Abendveranstaltung (Jour Fitz)


Banner BarCamp Kiel

Ende letzter Woche hatte wir uns vom Orga-Team des Kieler BarCamps im Wissenschaftszentrum, dem Veranstaltungsort, getroffen. An Räumlichkeiten stehen uns vier große Konferenzräume sowie 2-3 kleinere Besprechungsräume zur Verfügung (mehr im Wiki). PA-Anlage ist im großen Saal vorhanden, Internet-Anbindung und WLAN-Versorgung sind sichergestellt. Essen und Trinken organisieren wir auch noch, da waren wir uns lange nicht sicher, was aufgefahren werden sollte. Mittlerweile denken wir, dass es besser ist, das Essen von einem Caterer bringen zu lassen und nicht, wie zu erst überlegt, rüber in ein benachbartes Restaurant zu gehen.

Ein weiteres Highlight stellt der Freitag Abends dar, denn dann steigt die Bloggerlesung Jour Fitz mit @judetta, Propinja, annagrassi, MC Winkel. Die Räumlichkeiten dafür stellt das Camp24|sieben direkt an der Kieler Förder zur Verfügung. Im Anschluss kann bis ca. 22.30 Uhr gefeiert, gechillt, in netter Gesellschaft getrunken und gegessen werden. Wer unbedingt noch aktiv sein muss, kann sich mit dem Segeltrainer auf dem Wasser vergnügen oder gegen Mitspieler im Beachvolleyball, Kickern oder Tischtennis antreten.

Und das Presseteam hat eine erste Pressemitteilung veröffentlicht:

PRESSEMITTEILUNG

01.07.2010

In wenigen Wochen, am 13. und 14. August, wird im Wissenschaftszentrum Kiel das 1. Kieler BarCamp mit rund 100 Aktiven aus der Internetszene stattfinden. Was sich für Laien nach einem feuchtfröhlichen Treffen mit Festivalcharakter anhört, lässt bei vielen Kennern der Internetkultur die Augen blitzen: Die Teilnehmer teilen zwei Tage lang in so genannten Sessions ihr Wissen, lernen voneinander und bereichern sich gegenseitig mit ihren Ideen – und haben bereits die Planung und Organisation der Veranstaltung vorab im Team selbst auf die Beine gestellt. Traditionell wird die Tagung von Sponsoren gefördert und ist für die Teilnehmer kostenlos (Anmeldung erforderlich). So haben sich bereits Addix, KielNET, New Communication, Nitor, Otto Group, seal Media sowie die Kieler Linuxtage als Sponsoren für das 1. BarCamp gefunden. Als Abendprogramm ist eine Bloggerlesung im Camp 24|sieben an der Kiellinie geplant.

In Kalifornien fand 2005 das erste BarCamp statt – seitdem verbreitet sich die Idee in der ganzen Welt. Charakteristisch für ein BarCamp ist der aktive Part jedes Teilnehmers. Ob dieser eine Diskussion anregt, einen Vortrag hält oder vielleicht sogar einen Workshop anleitet, liegt allein an ihm. Die Themeninhalte variieren von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter über Inhalte wie Webstandards, Unternehmensgründungen sowie juristische Aspekte im Umfeld Internet bis hin zu Themen wie E-Learning oder gesellschaftliche Partizipation. Auch den Ablauf der Sessions bestimmen die Teilnehmer selbst, indem sie ihren Beitrag auf einem Tagesablauf-Gitter platzieren, dem so genannten Grid. Jeder Besucher ist aufgefordert, sich auf sein Herzensthema vorzubereiten und die anderen an seiner Leidenschaft – oder auch seiner kritischen Sicht – teilhaben zu lassen.

Interessierte an Web 2.0 und Internet treffen sich in Kiel seit Langem regelmäßig aus ganz Schleswig-Holstein in unterschiedlichen Gruppen, so zum Beispiel zum Webmontag in Kiels Technologiezentrum KITZ oder an wechselnden Orten zum regionalen Treffen des Business-Netzwerks XING und zur Kieler pl0gbar, dem regionalen Bloggertreffen.

Weitere Infos unter: http://www.barcampkiel.de

Ansprechpartner für die Medien:
Marion Y. Engmann – Küterstraße 7, 24103 Kiel, Tel. (0431) 80 660 27 – presse@barcampkiel.de

Einsatz von Mailingliste und Wiki beim BarCamp Kiel


Im April hatte ich für das BarCamp Kiel Orga-Team eine Mailingliste eingerichtet. Ich war neugierig, wie die Liste von den Ora-Mitgliedern angenommen wird und welche Form von Kommunikation sich darauf etablieren wird.

In diesem ersten Monat ist es zu überraschend wenigen Probleme bei der Nutzung der Mailinglistegekommen. Es läuft einfach gut. Im Schnitt werden täglich sieben E-Mails gepostet, die Mailingliste ist zum Ort der direkten und schnellen Kommunikation geworden. Darunter leidet ein wenig das BarCamp-Wiki, in dem die gesamte Arbeit organisiert und dokumentiert werden soll. Aber das ist eine typische Erfahrung, die man immer wieder macht. Denn der direkte Austausch (sei es das Gespräch, eine E-Mail oder ein Tweet) ist in der Regel einfacher zu bewerkstelligen als das Nachführen einer To-Do-Liste im Wiki.

Ein paar technische Details:

Die Mailingliste wird von der Software mlmmj angetrieben. Das ist ein nettes, übersichtliches Stück Software in C mit VERP-Support, das man zur Not leicht selbst ändern kann. Mailman erwies sich für mich dagegen als zu unübersichtlich und überraschender Weise auch nicht in aller Detailliertheit konfigurierbar.

Screenshot Mailprogramm Mozilla Thunderbird Thread-Ansicht

Nicht alle Mailprogramme können mit Mailinglisten umgehen. Einigen fehlt alleine schon die essentielle Fähigkeit des Threadings, der Darstellung eines Diskussionsverlaufs als Baumstruktur (siehe Screenshot). Da viele Mailprogramme auch nicht wissen, wie man eine Mail an Mailinglisten schickt, wird der Reply-To:-Header umgebogen, was eine unschöne Sache ist, allerdings Novizen den Umgang mit der Mailingliste Anfangs sehr erleichtert. So läuft die Mailingliste bis auf ein paar Thread-Hijacks ziemlich rund.

BarCamp Kiel am 13. und 14. August 2010


BarCamp Kiel Logo

Schneller als gedacht hat sich der Termin für das erste Kieler BarCamp herauskristallisiert. Stattfinden wird das ganze im Wissenschaftszentrum, das die Räume dafür zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank!

Nun laufen die Planungen natürlich weiter. Für Internetanbindung und WLAN wird gesorgt werden, die technischen Möglichkeiten werden dazu gerade geprüft. Ansonsten sind natürlich noch unendlich viele Dinge zu planen und zu erledigen. Ein BarCamp lebt von der Beteiligung – auch in der Organisation. Wer Lust hat, sollte mal im Wiki vorbeischauen oder sich gleich auf der Orga-Mailingliste eintragen.

Und natürlich sind noch Sponsoren herzlich willkommen. Üblich sind Sachspenden und Beträge bis 200,- Euro. Wer das BarCamp so unterstützen möchte, kann sich auf der Sponsoren-Wikiseite eintragen oder eine E-Mail an mich oder die Orga-Mailingliste bcki-orga@lists.barcampkiel.de schicken.

BarCamp Kiel im August - 10 Gründe, warum man an einem BarCamp teilnehmen muss


BarCamp Kiel Logo

Die Planungen zum BarCamp Kiel kronkretisieren sich, die Veranstaltung wird im August stattfinden. Um zu bestimmen an, welchem Wochenende im August das BarCamp stattfinden soll, wird Doodle benutzt. Jeder kann dort seine Terminpräferenzen mit wenigen Klicks eingeben:

Umfrage: BarCamp Kiel.

Passend zu den BarCamp-Planungen hier in Kiel hat Stephen Downes auf einen Blogbeitrag von Kevin Jarrett verwiesen: Top Ten Reasons You Should Attend a “Barcamp” (especially edcamp PHILLY!).

Und hier sind seine 10 Gründe, warum man unbedingt am BarCamp (Kiel) teilnehmen muss ;-)

Grund Nr. 10: Es ist kostenlos
Grund Nr. 09: Es ist in der Nähe
Grund Nr. 08: Es ist keine Verkaufsveranstaltung
Grund Nr. 07: Es gibt Verpflegung
Grund Nr. 06: Interessante, kreative, in der Praxis stehende Menschen wie du
Grund Nr. 05: BarCamps sind sehr intensive Veranstaltungen
Grund Nr. 04: Online-Bekanntschaften in persönlichen Gesprächen vertiefen
Grund Nr. 03: Die Teilnehmer bestimmen den Tagesablauf
Grund Nr. 02: Das Gesetz der Füße
Grund Nr. 01: Lockeres, informelles Lernen, so wie es sein sollte

EduCamp 2010 Hamburg - Tag 2


Am zweiten Tag (Bericht vom ersten Tag) des EduCamps in Hamburg hatte ich bei den Sessions »Twittdidaktik« und »Open Education« mitgemacht. Bei Twittdidaktik war der Ausgangspunkt der Diskussionen der Bericht über eine Vorlesung mit 200-300 Teilnehmern, bei der eine Twitterwall installiert war. Im Großen und Ganzen scheint das auch für Hochschulen mit Massenveranstaltungen ein interessantes Konzept zu sein. Man erreicht damit eine Mehr an Interaktion mit dem Auditium, Rückmeldungen sind für Teilnehmer sehr leicht einzubringen und als Lehrender kann man so auf Fragen und offene Punkte eingehen. Allerdings muss man als Teilnehmer den Umgang mit Vortrag und parallel vorbeilaufendem Twitterstream erst einmal lernen. Und als Lehrender an einer Hochschule sind ein höherer Grad an didaktischer Kompetenz, ähnlich wie in der Gruppenarbeit, erforderlich. Um etwas ganz anderes ging es in der Session Open Education, nämlich um frei verfügbare Inhalte für die Lehre. Frei verfügbar heißt, man benötigt eine Lizenz, die die Veränderung und Wiederveröffentlichung der Inhalte erlaubt (leider ist dafür nicht jede CC-Lizenz geeignet, bei Creative Commons hatte man das näher untersucht). Die bekanntesten Inhlate für Open Educational Resources dürften wohl MIT Open Coursware (OCW), WikiEducator und Wikiversity sein.

Neben den BarCamp-typischen Sessions gab es am zweiten Tag auch eine umstrittene Podiumsdiskussion mit etablierten Vertretern der Schul- und Hochschulszene als Teilnehmer. Organisatorisch stellte sich die Frage, ob eine Podiumsdiskussion (wenn auch als Fish Bowl angelegt) zu einem BarCamp passt. Naja, ich persönlich kann auf so etwas während eines BarCamps gut verzichten, anderseits könnte dies für BarCamp-Neulinge so etwas wie ein vertrautes Element sein, so dass sie nicht ganz so fremdeln müssen. Inhaltlich war da jetzt nichts wirklich neues (Schulmeister hat festgestellt, dass Web 2.0 in der Lehre nicht genutzt wird … das ist jetzt ein Plädoyer wofür?), und dass Lehrmethoden sowie Bildungssystem verbesserungswürdig sind, nun, das wusste man auch schon vor dem Internet.

BarCamps sind etwas tolles, und das EduCamp 2010 Hamburg hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte wieder einen intensiven Austausch mit vielen netten Menschen und habe dabei sehr viel gelernt. Wer bei so etwas noch nie mitgemacht hat, sollte das unbedingt und sofort ausprobieren. Es ist keine Konferenz mit Kinobestuhlung, die uns nach einer dreizehnjährigen Schulsozialisation zur Passivität einlädt, sondern eine Veranstaltung, die vom Engagement der Teilnehmer lebt. Zum Beispiel sollte man nach Möglichkeit selbst eine Session anbieten.

Auf der EduCamp-Mixxt-Plattform gibt es eine Seite mit einer Sammlung aller Reaktionen im Netz. Da findet man sehr interessante Einsichten und Meinungen.

Zum Abschluss noch die acht Regeln für BarCamps:

  • Du sprichst über ein BarCamp.
  • Du bloggst über ein BarCamp.
  • Wenn du präsentieren willst, schreibst du das Thema mit deinen Namen in einen Sessionslot.
  • Du stellst dich mit nur drei Schlagwörtern vor.
  • Es werden soviele Sessions parallel abgehalten wie es die Räumlichkeiten erlauben.
  • Es gibt keine vorher festgelegte Präsentationen und keine Touristen.
  • Präsentationen dauern so lange, wie sie müssen – oder bis sie sich mit dem nachfolgenden Sessionslot überschneiden.
  • Bei deiner ersten BarCamp-Teilnahme musst du eine Session halten. (Okay, du musst nicht unbedingt, aber versuch zumindest jemanden zu finden, um eine gemeinsame Session zu halten oder stell wenigstens Fragen und sei ein aktiver Teilnehmer.)

EduCamp 2010 Hamburg - Tag 1


Ich will mal meine ungeordneten Gedanken und Erfahrungen vom ersten Tag zusammentragen, bevor ich es wieder vergesse. Das schöne am EduCamp sind die persönlichen Gespräch mit alten Freunden und Bekannten und das Kennenlernen von neuen Menschen. Es war sehr kurzweilig und anregend und der Abend viel zu schnell erreicht.

An Sessions habe ich folgende aufgesucht:

Learner's Garden Community

Wolfgang Neuhaus hat über deren Portal Learner's Garden berichtet. Die Idee dahinter ist, dass die Teilnehmer Learning Tools empfehlen. Diese Tools, überwiegend Web 2.0-Dienste wie Diigo, Etherpad etc, werden in ihrer Funktionsweise beschrieben und kategoriesiert. In der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass es für einen Lerner hilfreich wäre, wenn man konkrete Anwendungsbeispiele für die Tools aufzeigt, so dass einem der mögliche Nutzen sofort klar wird.

Microblogging in Education

@mosworld von der RWTH Aachen untersucht in seiner Dissertation die Einsatzmöglichkeiten von Microblogging in der Hochschullehre. Unter anderem haben sie an der RWTH Aachen für zwei Seminare für 31 Tage eine StatusNet-Instsallation zur Verfügung gestellt. Man wollte sehen, wie so ein Microblogging-System von den Lehrenden und Lernenden eingenommen und genutzt wird. Das System wurde den zwei Seminaren zusätzlich zu den anderen internen Services zur Verfügung gestellt, ohne dass auf die Nutzung gedrängt worden ist oder dass dafür besondere Werbung gemacht worden ist. Dafür ist das Ergebnis dann doch ziemlich gut: von den rund 180 Teilnehmern haben 94 den Dienst genutzt und im Schnitt hat jeder von de 94 aktiven Nutzern 6 oder 8 Nachrichten abgesetzt (ich habe mir die genaue Zahl nicht notiert).

(Alternatives) Game Based Learning – Das Spiel – Ein unkonventionelles Bildungsmedium?

Da ging es nicht um ein serious game sondern darum, wie Spiel von den Nutzern weiterentwickelt oder umgedeutet werden (können). Ich habe davon Begriffe und Ideen wie Spielregeln hacken und Refraimng mit nach Hause genommen.

Das eigene soziale Netz – raus aus Facebook & Co.

Zum Ende dann hatte ich eine Session zum Thema »Das eigene soziale Netz -- raus aus Facebook & Co.« vorgeschlagen, in der es um Datenschutz und um die Bewahrung essentieller Infrastruktur durch die Allgemeinheit ging. Es gibt dazu keine Folien, aber ich will mal versuchen, ein paar Stichworte aus meiner Erinnerung zusammen zu tragen:

  • das Internet ist frei in dem Sinne, dass die technischen Spezifikationen offen sind und von jedem implementiert werden dürfen
  • Beispiel Webserver, Beispiel E-Mail - das ist essentielle Infrastruktur, deren Spezifikationen jeder einsehen und in eigener Software umsetzen kann und darf
  • Dienste wie Facebook, Twitter, Xing usw. versuchen ihre Nutzer zu binden, indem sie ihre Services in einem geschlossenen Kontext anbieten – den sogenannten Overnets
  • Infrastruktur muss aber frei sein, gerade Bildungseinrichtungen sollten offene Systeme nutzen
  • rein technisch kann man die meisten Services auch mit freier Software realisieren, Facebook wird meistens einfach dazu genutzt, um zu sehen, was die eigenen Freunde und Bekannte machen
  • über Open Microblogging und das Aufsetzen eines eigenen Dienstes mittels StatusNet gesprochen

Vielleicht fällt ja dem einen oder anderen noch etwas wichtiges ein. Es wurde ziemlich engagiert disktuiert und ich habe nur einen Bruchteil von dem gesagten wiedergegeben.

BarCamp Kiel: Ein erster Entwurf für das Logo


Thorsten Panknin hat sich erbarmt und meiner laienhaften BarCamp Kiel-Grafik eine professionelle Arbeit zur Seite gestellt:

Logo BarCamp Kiel Entwurf

Vielen Dank für die Mitarbeit am BarCamp, Thorsten!

Hier geht es zum BarCamp-Wiki: de.barcampkiel.wikia.com.

Webmontag: BarCamp Kiel


Heute war wieder Kieler Webmontag, auf dem wir die Idee eines BarCamps in hier im Norden besprochen haben. Ich mag ja BarCamps und habe schon ein paar Mal darüber berichtet. Und nun wollen wir es einmal in Kiel probieren, das Interesse sollte eigentlich groß genug sein. Die Resonanz auf dem Webmontag war schonmal sehr vielversprechend.

Screenshot Vortrag BarCamp Kiel

Die Organisation des BarCamp Kiel erfolgt im eigenen Wiki unter der Adresse de.barcampkiel.wikia.com, als Tag für Social-Bookmarking-Dienste und Microblogging verwenden wir #bcki.

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