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Wie es halten mit Rezensions- und anderen Angeboten?


Hin und wiede kommt es vor, dass man mir anbietet, ein Rezensionsexemplar eines bestimmten Buches zu schicken. Oder etwas anderes. Ich weiß, dass das im Grund so üblich ist, dennoch nehme ich von solchen Angeboten Abstand, weil ich da ein ungutes Gefühl habe.

Im Grunde ist es ja nichts ehrenrühriges, wenn man als Journalist Rezensionsexemplare erhält. Ansonsten könnte ein solcher Mensch nicht seiner Arbeit nachkommen. Nun sehe ich mich aber nicht als Journalist, sondern ich blogge, weil ich mich austauschen möchte. Journalistische Maßstäbe sollte man bei mir besser nicht anlegen. Und mir fehlt auch ein wenig die nötige Professionalität, um mit solchen Rezensionsexemplaren umgehen zu können. Ich würde mich nämlich immer verpflichtet fühlen, dafür eine Gegenleistung zu bringen. Ja, auch wenn es als Rezensionsexemplar daherkommt. Ein negativer Bericht würde von mir sicherlich vorsichtiger formuliert werden, als wenn ich kein Rezensionsexemplar dazu geschenkt bekommen hätte. Auf der anderen Seite steht natürlich das Gefühl, für so wichtig genommen zu werden, dass man mit Rezensionsexemplaren bedacht wird. Das streichelt das Ego, zumindest mein Ego.

Ich habe das Gefühl, dass ich eine solche Lage nicht besonders gut und professionell handhaben kann. Darum interessiert mich, wie ihr anderen Blogger damit umgeht? Was ist eure Meinung dazu?

Finanzkrise mit Pratchett / Zurück aus Irland


So eine Finanzkrise erlebt man ganz anders, wenn man im Urlaub Terry Pratchetts Schöne Scheine liest.

Eine Woche Ruhe


Ich verabschiede mich für eine Woche Urlaub in Irland. Dabei nehme ich unüblicher Weise statt internetfähiger Geräte lediglich ein paar Bücher mit ;-) Aber vor allem werde ich viel in abgeschiedenen Landschaften wandern gehen.

Kommentare können für diese Zeit leider nicht automatisch freigeschaltet werden sondern müssen von mir später händisch moderiert.

Neues Theme »AD Novus«

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Nachdem Jochens Weiterbildungsblog in neuem Glanz erstrahlt und auch Cem sein Blog mit einem neuen Theme versehen hat, habe ich mir einen Ruck gegeben und probiere ein neues Themes für das E-Learning-Blog aus. Das neue Theme ist das AD Novus in leicht abgewandelter Form.

Ihre Meinung interessiert mich. Was halten Sie von dem Theme? In der Umfrage im rechten Menü können Sie unter Umfrage Rückmeldung geben.

Wie gefällt Ihnen das Design der Website?

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gut
33% (1 Stimme)
ganz okay
33% (1 Stimme)
geht gar nicht
33% (1 Stimme)
Gesamte Stimmenzahl: 3

90 Jahre: Happy Birthday Nelson Rolihlahla Mandela


Nelson Mandela ist heute 90 Jahre alt geworden. Ich mag diesen Mann, weil er nach über 27 Jahren im südafrikanischen Knast nicht verbitterte, sondern mit der ihm eigenen Lebensfreude in die Freiheit zurückgekehrt ist. Ich weiß noch heute, dass mich ein Foto von ihm so um 1990 oder 1991 zutiefst beeindruckte. Es war in »The Face«, und es zeigte ihn, den neuen Staatsmann, breit lächelnd neben einem bunten Blumenbeet. Anscheinend ohne Verbitterung, dafür voller Lebensfreude, lässt er sich frei von staatmännischem Gehabe neben Blumen fotografieren. Neben Blumen!

Happy Birthday, Nelson Rolihlahla Mandela!

Was machen mit der Blogroll?


Vorgestern wurde mir in einem Telefonat klar, dass mein Blogroll nur schwer zu finden ist. Da diese so umfangreich ist, habe ich sie aus Platzgründen von der Startseite weg auf die Übersichtsseite des E-Learning-Blogs verbannt. Man sieht sie darum nur, wenn man das E-Learning-Blog direkt aufruft. Nun halte nicht nur ich eine Blogroll für sehr wichtig. Bei Cem Basmann kam es vor einiger Zeit zu einer interessanten Diskussion, als er ankündigte, sein Blogroll zu entfernen. Ich selbst finde es auch sehr hilfreich, in den Blogrolls von anderen Bloggern zu stöbern.

Um mein Blogroll besser sichtbar zu machen, habe ich angefangen, es drüben im E-Learning-Wiki zu pflegen. In den Menüs rechts und oben wird darauf verlinkt. Ich hoffe, diese Lösung ist besser als die alte Position, die ich in den nächsten Tagen deaktivieren werde.

Kieler Woche planen mit Twitter und Wiki


Auf dem letzten Webmontag dachte ich kurz daran, mit Hilfe von Twitter und Wikis etwas zur Kieler Woche aufzuziehen. Ich habe keine Ahnung, ob so etwas ohne große Vorarbeit funktionieren wird. Aber heute morgen habe ich mich mal darangesetzt und einen Twitter-Feed und ein Wiki eingerichtet.

Viele Inhalte sind da noch nicht. Aber dass sollen ja auch die Nutzer machen.

  • Twitter: http://twitter.com/kielweek
  • (leider ist »kielerwoche« schon weg, es findet sich dort ein chinesischer Eintrag, der von Babelfish ins Englische übersetzt »In order to elapse the victim prayed, to have the world the victim prays« lautet
  • Wiki: KielWeekWiki

Kommunalwahl, Politiker und ein Hauch von Revisionismus


Kiel hat gerade einen kleinen Skandal, da der CDU-Politiker Stephan Ehmke, ein Diplom-Pädagoge, den in rechtsextremen Kreisen angesehenen Moskauer Professor Wjatscheslaw Daschitschew als Redner eingeladen hatte. Als Reder der »Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e. V.«, auf deren Homepage Perlen wie diese zu lesen sind:

Verleumdungen durch Sozialisten, Antifaschisten und Linksradikale nehmen wir gelassen hin. Sie sind in der Regel von einer solchen geistigen Schlichtheit, daß es sich nicht lohnt, auf sie einzugehen. Dabei befinden wir uns übrigens in guter Gesellschaft mit demokratischen Vereinen und Bildungseinrichtungen, wie zum Beispiel dem Bund der Vertriebenen (BdV ) und dem Studienzentrum Weikersheim, die schon vor Jahren neben vielen anderen im Handbuch Deutscher Rechtsextremismus aufgeführt wurden. Seit geraumer Zeit finden sich zunehmend weitere Stigmatisierungsversuche in einer bekannten elektronischen Enzyklopädie. Das läuft unter dem Banner des Kampfes gegen Rechts, der in Wirklichkeit der durch die Union besetzten politischen Mitte gilt.

Die sogenannte „Political Correctness“, das Herrschaftsinstrument der Zeitgeistkonformen, übt auf uns keine Macht aus. „Jeder soll frei sagen können, was er denkt, auch wenn er keine nachprüfbaren Gründe für sein Urteil angibt oder angeben kann“.

Ehmke ist der Kieler »Regionalbeauftragte« der SWG. Ausgerechnet dieser Mann ist auch der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion in Kiel (und damit auch Mitglied der »herrschenden politischen Klasse«). Immerhin habe ich so über die Existenz der SWG erfahren, von der ich nach ein wenig Recherche einen – zurückhaltend ausgedrückt – eher rückwärtsgewandten Eindruck gewonnen habe.

Mehr über die SWG, das Kieler Skandälchen und Stephan Ehmke:

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