Noch ein EU-gefördertes E-Learning-Projekt: ELEKTRA


Das Bundestechnochnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V. (bfe) hat ein weiteres E-Learning-Angebot initiiert, das durch EU-Mittel gefördert wird. Von der Pressemittelung ist leider nicht auf das Angebot zu schließen, aber wenn man sich die E-Learning-Angebote des bfe einmal anschaut, liegt der Schluss nahe, dass es sich um einen weiteren klassenraumbasierten "Kurs" handeln wird.

Die berufliche Qualifizierung von Mitarbeitern in kleinen und mittelständischen Unternehmen stärker in den Mittelpunkt des betrieblichen Interesses zu rücken, das ist das Ziel des neuen EU-geförderten Projektes "ELEKTRA".

Die in den letzten Jahren stetig ausgebaute E-Learning Kompetenz des bfe-Oldenburg erreicht in 2005 einen neuen Höhepunkt. Alle Themen, die im Rahmen des ELKTRA-Projektes angeboten werden, sind als berufsbegleitende Weiterbildung zu empfehlen. Mit einem breiten Angebot unterschiedlichster Art werden dabei nicht nur Bereiche aus der Elektro- und Informationstechnik sondern auch übergreifende Gewerke angesprochen.

Weiterlesen bei Elektropraktiker: ELEKTRA - E-Learning für das Elektrotechniker-Handwerk.

Einsatzmöglichkeiten von eLearning in der Landwirtschaft

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Die Andreas Hermes Akademie richtet zusammen mit dem Verband der Landwirtschaftskammern und dem Deutschen Bauernverband die Tagung e-Learning – eine Herausforderung für die moderne Aus- und Weiterbildung im Agrarbereich aus. Aus dem Veranstaltungshinweis:

Die Veranstaltung möchte über den gegenwärtigen Stand der Umsetzung und die Perspektiven von e-Learning in der landwirtschaftlichen Aus- und Fortbildung informieren. Vorgestellt werden auch interessante Ansätze aus anderen Wirtschaftsbereichen (Handwerk und Industrie) und benachbarten Ländern. Die Tagung wird auch notwendige Rahmenbedingungen zur Vertiefung und Erweiterung von e-Learning-Ansätzen in der landwirtschaftlichen Aus- und Fortbildung reflektieren. Schließlich soll die Tagung dazu beitragen, dass die Landwirtschaft stärker in einen Erfahrungsaustausch tritt und nach gemeinsamen Anwendungen sucht.

Die Fachtagung soll Perspektiven für den Einsatz von E-Learning im landwirtschaftlichen Bereich aufzeigen. Daher werden auch (immerhin zwei) Referenten zu hören sein, die nicht aus dem Agrarbereich oder Handwerk stammen (Referentenliste laut Flyer):

  • Jürgen Kutscha, Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB)
  • Claudia Hermes (e/t/s)
  • Dr. Friedhelm Rudorf, DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung
  • Andreas Haasch, Gartenbauzentrum Essen
  • Holger Puchalla, Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk
  • Bernhard Keiler, Ländliches Fortbildungsinstitut Österreich
  • Hans-Jörg Schleifer, Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau

Weiterlesen bei Andreas Hermes Akademie: e-Learning – eine Herausforderung für die moderne Aus- und Weiterbildung im Agrarbereich.

Anforderungen an eine Learning Management System (LMS) aus Sicht der Lernenden

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Auf Bildungstechnologie.net wurde gerade auf einen Beitrag bei Telepolis hingewiesen: Englische E-Universität entpuppt sich als E-Verschwendung.

Der Artikel an sich beinhaltet nicht wirklich neues, interessanter sind da die zugehörigen Leserkommentare. Einer der Kommentare, offensichtlich ein Student der Fernuniverstität Hagen, fasst die banalen Anforderungen der Lernenden an ein Lernsystem zusammen:

Was gibt es da nicht alles, bzw. soll es einmal geben: netzbasierte Karteikartensysteme, Videokonferenzen, virtuelle Rechnerlabore und für jeden Studenten sein eigenes LVU-Portal ("Arbeitsmappe"). Unterhält man sich mit Fernstudenten oder liest die Fernuni-eigenen Newsgroups, dann stellt man fest:

  • auch von der aus weiter Ferne anreisenden Studenten haben nur die allerwenigsten eine Videoprüfung ablegen können
  • die zwangweise synchronen Veranstaltungen, bei denen alle Studenten gleichzeitig am Rechner sitzen müssen, sind sehr unbeliebt
  • LVU2003 funktioniert "nicht mit allen Browsern"
  • haben sich Lerngruppen über die neuen Plattformen gebildet, wird von diesen meist auf Wege wie Email zur Koordination ausgewichen und die Fernuni-Plattform links liegengelassen

Das, was den meisten Studenten genügen würde, gibt es nur eingeschränkt:

  • Kursmaterialien ständig online
  • Klausurergebnisse online erfahren oder einsehen
  • betreute Newsgruppen

Tipps für ein effektives Corporate E-Learning

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Anol Bhattacharya fasst in einem schön zu lesenden 7-Punkte-Plan zusammen, wie seiner Meinung nach ein effektives Corporate E-Learning erreicht werden kann:

  1. The business world is not about learning, it's about doing business
  2. First collaboration, then learning
  3. Off-the Shelf content is so yesterday, Courseware is dead
  4. It's not about Technology – it's about effectiveness and culture
  5. LMS / big rollouts are out – embrace small pieces loosely coupled
  6. e Learning is not only for internal learning
  7. Measure what really matters

Punkt eins war bei mir gestern gerade wieder ein Thema.

Weiterlesen bei bei Anol Bhattacharyas soulsoup: (My) 7 guidelines for effective corporate e Learning.

[via James Farmer]

Was kostet E-Learning?


Vorletzte Woche hatte ich ein interessantes Gespräch. In dem Unternehmen, bei dem das Gespräch statt fand, wird darüber nachgedacht, ob und wie man Mitarbeiter in einem bestimmten Bereich schult. Die Zielgruppe umfasst über 1.000 Personen quer durch die verschiedensten Tätigkeitsfelder. Wenn man so etwas auf die klassische Art lösen möchte, also mit Präsenzschulungen, dann kann man eine grobe Kostenrechnung aufmachen:

Schulungsdauer:                 2 Tage
Größe der Zielgruppe:       1.000 Teilnehmer
Größe der Veranstaltungen:     15 Teilnehmer

Zur Schulung aller Teilnehmer sind ungefähr 70 Veranstaltungen notwendig, das macht 140 Schulungstage. Die absoluten Kosten für die Trainer würden sehr hoch ausfallen, selbst wenn man günstige 1.000 EUR pro Tageshonorar ansetzt:

140 Tage x 1.000 EUR/Tag = 140.000 EUR

Man fragt sich vielleicht spätestens jetzt, wenn nicht hier der Einsatz von E-Learning lohnt, wann dann? In der Tat würde es nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn man die Weiterbildung nicht mittels E-Learning günstiger realisiert bekommen. Doch wenn ein gewisser Grad an Qualitätsanspruch hinzukommt ist die aufzustellende Kalkulation gar nicht mehr so eindeutig, wie die folgende Rechnung zeigt. Weiterlesen …

Trends im E-Learning: Wo gibt es die Informationen?

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Jochen Robes (leider derzeit ohne Trackback-Funktion) hat eine Liste der Personen und Instituionen zusammengestellt, die man lesen muss, um über die Trends auf dem internationalen E-learning-Markt auf dem Laufenden zu bleiben. Seine Liste umfassst fünf Personen:

Ich lese noch einige weitere Blogs, die alle in die Richtung informelles Lernen tendieren und
daher zwangsläufig die bisherige Fokussierung im E-Learning auf den Technologieaspekt mit der darin einhergehenden Vorstellung eines klassenraumbasierten Lernens kritisch betrachten:

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