Tipps für ein effektives Corporate E-Learning

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Anol Bhattacharya fasst in einem schön zu lesenden 7-Punkte-Plan zusammen, wie seiner Meinung nach ein effektives Corporate E-Learning erreicht werden kann:

  1. The business world is not about learning, it's about doing business
  2. First collaboration, then learning
  3. Off-the Shelf content is so yesterday, Courseware is dead
  4. It's not about Technology – it's about effectiveness and culture
  5. LMS / big rollouts are out – embrace small pieces loosely coupled
  6. e Learning is not only for internal learning
  7. Measure what really matters

Punkt eins war bei mir gestern gerade wieder ein Thema.

Weiterlesen bei bei Anol Bhattacharyas soulsoup: (My) 7 guidelines for effective corporate e Learning.

[via James Farmer]

Was kostet E-Learning?


Vorletzte Woche hatte ich ein interessantes Gespräch. In dem Unternehmen, bei dem das Gespräch statt fand, wird darüber nachgedacht, ob und wie man Mitarbeiter in einem bestimmten Bereich schult. Die Zielgruppe umfasst über 1.000 Personen quer durch die verschiedensten Tätigkeitsfelder. Wenn man so etwas auf die klassische Art lösen möchte, also mit Präsenzschulungen, dann kann man eine grobe Kostenrechnung aufmachen:

Schulungsdauer:                 2 Tage
Größe der Zielgruppe:       1.000 Teilnehmer
Größe der Veranstaltungen:     15 Teilnehmer

Zur Schulung aller Teilnehmer sind ungefähr 70 Veranstaltungen notwendig, das macht 140 Schulungstage. Die absoluten Kosten für die Trainer würden sehr hoch ausfallen, selbst wenn man günstige 1.000 EUR pro Tageshonorar ansetzt:

140 Tage x 1.000 EUR/Tag = 140.000 EUR

Man fragt sich vielleicht spätestens jetzt, wenn nicht hier der Einsatz von E-Learning lohnt, wann dann? In der Tat würde es nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn man die Weiterbildung nicht mittels E-Learning günstiger realisiert bekommen. Doch wenn ein gewisser Grad an Qualitätsanspruch hinzukommt ist die aufzustellende Kalkulation gar nicht mehr so eindeutig, wie die folgende Rechnung zeigt. Weiterlesen …

Trends im E-Learning: Wo gibt es die Informationen?

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Jochen Robes (leider derzeit ohne Trackback-Funktion) hat eine Liste der Personen und Instituionen zusammengestellt, die man lesen muss, um über die Trends auf dem internationalen E-learning-Markt auf dem Laufenden zu bleiben. Seine Liste umfassst fünf Personen:

Ich lese noch einige weitere Blogs, die alle in die Richtung informelles Lernen tendieren und
daher zwangsläufig die bisherige Fokussierung im E-Learning auf den Technologieaspekt mit der darin einhergehenden Vorstellung eines klassenraumbasierten Lernens kritisch betrachten:

LearnTec 2005: Zitat des Jahres

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Vielen Dank an Jochen Robes für dieses Zitat von Dietmar Treichel aus dessen Vortrag Learning Communities:

E-Learning entwickelt sich [...] von der individualisierten, formalen Instruktion zur prozessnahen, kollaborativen Community, die Social und Corporate Capital hervorbringen kann.

Ob Treichel allerdings mit seiner Prognose recht behalten wird, dass in drei Jahren die bestehenden Formen von E-Learning weitgehend verschwunden sein werden, wage ich zu bezweifeln (nicht dass ich es nicht begrüßen würde...)

Checkpoint E-Learning schaut auf die Börsenkurse von E-Learning-Größen

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Wohin geht die Reise im E-Learning? Nach der diesjährigen LearnTec drängt sich diese Frage wieder in den Vordergrund. Die Branche befindet sich nunmal in einer Krise, da ist es interessant zu sehen, wie die Anbieter mit den Herausforderungen umgehen und sich vielleicht neu positionieren.

Etwas grundlegend Neues war auf der Messe jedoch nicht zu sehen. Statt dessen heißt es wohl eher: Zähne zusammen beißen und durch. Die starke Orientierung zur Technik ist geblieben – dabei bereitet die Technik im Bildungsbereich weitestgehend keine Probleme mehr. Es sind die Didaktik, die Konzeption und die Einführung von E-Learning, die die aktuelle Herausforderung darstellen. Mit der bangen Frage Ist der Albtraum zu Ende? betrachtet Checkpoint E-Learning jedoch fast ausschließlich die Anbieter von Systemplattformen:

Ist der Alptraum zu Ende?
Gemischtes Bild bei börsennotierten eLearning-Größen

New York, Februar 2005 — Ein Blick auf jüngste Quartalszahlen und die Entwicklung der Aktienkurse der an der NASDAQ notierten eLearning-Unternehmen zeigt eine Situation zwischen Hoffen und Bangen. Positiv entwickeln sich Saba und SumTotal Systems. Blackboard verdient zwar gut, hat aber mit launischen Börsianern zu kämpfen. Centra lieferte ein enttäuschendes Jahresergebnis ab und bleibt dazu noch konkrete Prognosen für 2005 schuldig. Arg ins Strudeln geraten ist Skillsoft

LearnTec-Newsletter: Abschied vom Kursformat?


Die E-Learning-Branche hat es in den letzten drei Jahren nicht leicht gehabt. Es sind zwar eine Vielzahl an E-Learning-Projekten realisiert worden, doch selten konnte diese auch die an sie gestellten Erwartungen voll und ganz erfüllen.

Sieht man sich diese Projekte einmal näher an, fällt in den meisten Fällen eine gewisse Techniklastigkeit auf. Denn ein Paradagmia des modernen E-Learnings besagte ja, dass für den erfolgreichen Einsatz von E-Learning in Organisationen eine Plattform, ein Learning Management System (LMS), unabdingbar ist. Interessanter Weise sind die Budgets dann so stark mit der Implementierung solcher LMSen belastet worden, dass bei der Beschaffung oder Erstellung der eigentlichen Inhalte gespart werden musste.

Shot BMBF-Broschüre Informelles Lernen
Nun also eine Trendwende, die spätestens mit dem aktuellen LearnTec-Newsletter deutlich geworden ist:

E-Learning-Didaktik: Abschied vom Kursformat?

Während sich die lange dahinsiechende Hochschuldidaktik durch die Verbreitung von E-Learning wieder zu beleben scheint, geht es in den Unternehmen um die engere Verzahnung von Lern- und Arbeitsprozessen. In beiden Bereichen tritt der Einsatz kooperativer Features in den Vordergrund, die Grenzen zwischen Information und Lernen verschwimmen, und das an traditionellen Kursstrukturen orientierte WBT-Format verliert an Bedeutung.

Im angloamerikanischen Sprachraum ist diese Diskussion schon länger entfacht. Aber auch hier in Deutschland gibt es erstaunlich informative Veröffentlichungen zum Thema. Beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erschien bereits im Jahr 2001 die BroschüreDas informelle Lernen. Die internationale Erschließung einer bisher vernachlässigten Grundform menschlichen Lernens für das lebenslange Lernen aller. (download als PDF von der Homepage des BMBF). Und auch die Publikationen aus dem Institut für angewandte Innovationsforschung sind beachtenswert, z.B. Staudt et. al. (2002): Kompetenzentwicklung und Innovation. Die Rolle der Kompetenz bei Organisations-, Unternehmens- und Regionalentwicklung. In diesem Werk werden die Ergebnisse der Weiterbildungsbemühungen in Organisationen kritisch hinterfragt.

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