Vom Mythos, heutige Kinder wären versierte Computernutzer


ist Lehrer, Lehrer für „Computing and Systems & Control“ – in Deutschland gibt es wohl nur Informatiklehrer, oder? Anyway, Marc hat sich ein paar Gedanken darüber gemacht, dass die meisten Kids Computer nicht bedienen können:

The truth is, kids can’t use general purpose computers, and neither can most of the adults I know. There’s a narrow range of individuals whom, at school, I consider technically savvy. These are roughly the thirty to fifty year-olds that have owned a computer for much of their adult lives. There are, of course, exceptions amongst the staff and students. There are always one or two kids in every cohort that have already picked up programming or web development or can strip a computer down to the bare bones, replace a motherboard, and reinstall an operating system. There are usually a couple of tech-savvy teachers outside the age range I’ve stated, often from the Maths and Science departments who are only ever defeated by their school laptops because they don’t have administrator privileges, but these individuals are rare.

Damit hat er recht. In meinem Umfeld habe ich mich immer gewundert, wie wenig Kinder und Jugendliche sich mit der Technick eines PCs, einer XBox oder eine Playstation beschäftigen wollten. Und mit dem Aufkommen der Online Communitys habe ich mich gewundert, dass die meisten Schüler und Studenten mit RSS-Feeds gar nichts anfangen konnten und auch heute noch sind Feeds eher etwas für Power User.

Sympathisch finde ich ja Marcs Lösungsvorschläge, unter anderem sollten wir alle Linux benutzen. Aber ich bin nicht davon überzeugt, dass damit das Interesse an einem Verständnis der Computertechnik wachsen würden.

Weiterlesen in Marc Scotts Blog Coding 2 Learn: Kids can't use computers... and this is why it should worry you.

Das war das BarCamp Kiel 2013


Logo BarCamp Kiel 2013

Huch, wie die Zeit doch vergeht. An diesem Wochenende fand das mittlerweile vierte Kieler BarCamp statt (Hashtag #bcki13). Um es kurz zu machen: es war wieder phänomenal. Tolle Leute treffen sich zu einem intensiven Wissenaustausch, man hat viel in den Sessions und natürlich dazwischen diskutiert. Zum ersten Tag hatten sich 278 Teilnehmer angemeldet, zum zweiten Tag dann nochmal 245. Und trotz der Größe war die Organisation des BarCamps wieder einmal hervorragend, vielen Dank an das diesjährige Orga-Team.

Das Sessiongrid war an beiden Tag komplett gefüllt, insgesamt wurden 68 Sessions angeboten. Es war mal wieder nicht leicht sich für einzelne Themen zu entscheiden. Ich habe letztendlich bei folgenden Sessions mitgemacht:

  1. Paywall KN-Online
    Die Kieler Nachrichten haben dieses Jahr nicht nur das BarCamp Kiel gesponserrt sondern auch in einer sehr offenen Session den Dialog und die Diskussion mit den BarCampern gesucht. Die Zeitung der Landeshauptstadt hat noch einen langen Weg vor sich aber man hat gemerkt, dass den BarCamp-Teilnehmern die Zeitung am Herzen liegt.
  2. Social Media + Recht
    Die beiden Rechtsanwälte Nina Direcks und Stephan Dirks sind immer unterhaltsam und ich lerne jedes Mal wieder etwas neues.
  3. Datenschutz aktuell
    Auch Henry Krasemann vom ULD ist ein sehr guter Sprecher und seine Vorträge sind immer unterhaltsam. Er hat zusammen mit Moritz Karge (der als Privatperson erschienen war) den aktellen Stand der Datenschutzdiskussion beschrieben.
  4. Asymmetrische Verschlüsselung nicht nur für E-Mail
    Ulli Hoffmann hat den Snowden-/ NSA-Skandal zum Anlass genommen, asymetrische Verschlüsselung zu beschreiben. Der Vertrag sollte sich wohl vor allem an Nicht-Nerds richten, aber irgendwie waren dann doch viele Nerds mit dabei ;-)
  5. Bier + Blogs
    Steffen aka kaffeeringe hat die Kieler Iron Blogger vorgestellt. Iron Blogger?!? Ich schwanke noch ;-)
  6. Cloudbooks
    Andreas Wittke hat deren aufgebohrtes MediaWiki vorgestellt, mit dem Dozenten und Studenten Lehrinhalte erstellen und als E-Books publizieren können: LOOP. Cooles Projekt.
  7. Second Screen – Twittern beim TV-Schauen
    Second Screen kannte ich als Ausdruck noch nicht, aber mit Laptop vor dem Fernseher sitzen schon. Für mich war es aufschlussreich, da mir gar nicht klar war, wie sehr die Zuschauer schon zeitgleich zu ihren Serien über Twitter austauschen.
  8. Social Media für Unternehmen
    Na klar, nicht nur Werbung und Marketing. Mich interessiert vor allem, wie ich Unternehmen (DiWiSH Cluster-Mitglieder) von der Nutzung von Social Media überzeigen kann.
  9. Videobearbeitung mit Open Source
    Da ich bisher keine Videobearbeitung gemacht habe war ich gespannt auf Software-Empfehlungen für Linux von Valentin Buck. Ich gehe mit zwei Empfehlungen aus der Session: KDEenlive und Avidemux.

 

Am zweiten Tag habe ich auch noch eine eigene Session gehalten: IT-Branche in SH unterstützen. In der Diskussionsrunde ging es mir darum herauszubekommen, wo IT-Unternehmen in Schleswig-Holstein Unterstützungsbedarf durch das Land sehen und wie für sie erfolgreiche Förderung aussehen müsste. Dafür sind 30 Minuten Sessionlänge natürlich viel zu kurz, aber es entspann sich eine sehr interessante Diskussion. Drei Themen habe ich daraus mit nach Hause genommen:

  1. Nachwuchsförderung: bessere Schulausbildung in den MINT-Fächern.
  2. Bessere Infrastruktur: wir benötigen Breitband, und das sofort.
  3. Professionalisierung: Unterstützung im Bereich Management, da Gründer häufig fachgetrieben sind und von Unternehmensführung keine Ahnung haben.

Alles rechtens im Staate


Nicht schlecht für ein Bundesland mit 2,8 Millionen Einwohnern:

Wie eine Antwort auf eine große Anfrage der Piratenfraktion Schleswig-Holstein ergab, hat die Polizei in Schleswig-Holstein seit 2009 in 850 Funkzellenabfragen massenhaft Verbindungs- und Standortdaten von Mobilfunkteilnehmern erfasst. Dabei kam es bisher nur in 36 Fällen zu einer Verurteilung. Die Zahl der betroffenen Handynutzer konnte in nur 129 Verfahren auf über zwei Millionen Anschlüsse beziffert werden, so dass insgesamt von rund sieben Millionen georteten Handys seit 2009 auszugehen ist. Statistisch gesehen war danach jeder Mensch im Land schon mehrfach im Visier der Ermittler. Wer also zur falschen Zeit am falschen Ort war, kann somit leicht zu Unrecht einer Straftat verdächtigt werden.

Weiterlesen:

P.S.: Wozu Empörung nicht gut sein kann. Zum Beispiel um das eigene Blog wieder aufleben zu lassen.

Jakob

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Foto Jakob Schlotfeldt – alle Rechte liegen beim Urheber
Quelle: eigenes Bild. Alle Rechte liegen beim Urheber.

Es gibt einen Grund, warum es hier im Blog seit Mai so ruhig ist: Jakob.

Jakob ist jetzt über fünf Monate alt. Eigentlich hatten wir nicht damit gerechnet, dass wir noch Eltern werden, umso schöner die Überraschung im letzten Jahr.

Wir sind sehr glücklich und Jakob ist meistens quietschvergnügt. Er macht es mir morgens richtig schwer das Haus zu verlassen, so wie er mich zum Abschied immer anlacht.

Kollegin/ Kollege gesucht: Projektmitarbeiter (m/w) im Clustermanagement Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH)

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Wir suchen Verstärkung:

Das Cluster Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) ist mit rund 140 Mitgliedern das regionale Netzwerk der IT- und Medienbranche in Schleswig-Holstein. Softwareentwickler, Telekommunikationsunternehmen, IT-Systemhäuser, Internet- und Mediaagenturen sowie Forschungsinstitute engagieren sich im Netzwerk.

Das Clustermanagement DiWiSH agiert als Innovationstreiber, berät bei Förderprojekten, organisiert Tagungen und Workshops zum Know-how-Transfer und gestaltet das Standortmarketing der Branche.

Das Clustermanagement DiWiSH wird von der WTSH, Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, getragen. Zur Verstärkung unseres Clusterteams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

einen Projektmitarbeiter (m/w) für das Clustermanagement DiWiSH

 

Aufgaben und Verantwortungsbereich

  • Veranstaltungsorganisation
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Online + Offline)
  • Projektmanagement
  • Beratung und Betreuung der Clusterunternehmen sowie Ausbau des Netzwerkes
  • Initiierung und Begleitung von Kooperationen und Innovations-projekten zwischen Unternehmen bzw. Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen

Ideale Qualifikationen sind

  • Abgeschlossenes Studium aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie bzw. Medien (Wirtschaftsinformatik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Marketing oder vergleichbare Studiengänge)
  • Interesse an innovativen IT-Trends und deren Begleitung in Technologieprojekten und Technologieausgründungen
  • Erfahrungen im Bereich Marketing und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Erfahrungen in der Organisation von Workshops und Veranstaltungen

Die Stelle ist Vollzeit zu besetzen und zunächst befristet auf die Projektlaufzeit bis zum 31.3.2015.
Senden Sie Ihre vollständige Bewerbung mit Ihrer Gehaltsvorstellung und unter Angabe der Anzeigenquelle per email an:
Anja Ponath, Tel. 0431/66666 814, bewerbungen@wtsh.de

Mehr auf der Website der WTSH GmbH.

Wie wahr, wie wahr: Enterprise IT Adoption Circle

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Kurvengrafik Enterprise IT Adpoption Circle

Weiterlesen bei Bits or pieces?: Adoption cycles.

[via vowe]

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