Webciety: E-Learning 2.0


Gestern war ich Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zum Thema E-Learning 2.0. Moderiert von Axel Wolpert (D-ELAN) haben wir uns, d.h. Thea Payome (Checkpoint E-Learning), Martin Lindner (wissmuth), Stephan Bayer (sofatutor) und ich, schwerpunktmäßig über die Vor- und Nachteile von Social Software in Unternehmen ausgetauscht. Davon gibt es eine Aufzeichnung, die man über das Webciety-Archiv aufrufen kann. Alternativ sollte auch dieser Direktlink zumindest kurzfristig funktionieren.

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Guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2012

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Ein aufregendes Jahr geht zu ende, ein noch aufregenderes Jahr beginnt.

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Ich wünsche allen einen schönen Abend, viel Spaß und alls Gute für das neue Jahr.

The Economist: Take it all off


Auch der Economist berichtet über ein Experiment des Stand-Up Comedians Louis CK. Der verkauft den Video-Mitschnitt einer seiner Live-Show über seine Homepage ohne jegliche DRM-Beschränkungen („No DRM, no regional restrictions, no crap. You can download this file, play it as much as you like, burn it to a DVD, whatever"). Man gibt seine E-Mail-Adresse an, überweist das Geld per PayPal und erhält einen Download-Link des Videos. Nach gerade einmal 12 Tagen hat Louis CK dabei die eine Million Dollar-Marke geknackt.

Screenshot PayPal-Konto: 1 million Dollar

Dem Economist ist es eine Geschichte wert, da es zeigt, dass der Verkauf von Videos über das Internet sehr wohl funktioniert. Ohne Kopierschutz, zu einem als fair empfunden Preis haben die Leute den Film gekauft und nicht über eine Tauschbörse gesaugt. DRM braucht also niemand:

DIGITAL rights management (DRM), as wrapping video in encryption that may only be decoded by licensed hardware or software is known, is the only way to prevent widespread piracy of films and television shows. That, at least, is what the respective industries that create the programming will have you believe. This is tosh, of course.

Knol und Wave

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2007 startete Google seinen Dienst Knol. Ich war mir zunächst nicht so sicher, wozu das gut sein soll, fand dann aber doch einen interessanten Aspekt. Aber Knol wurde doch nicht der Renner, und darum schaltet Google diesen Dienst in zwei Stufen bis Oktober 2012 ab. Google Wave muss bis dahin ebenfalls dran glauben, trotz aller Begeisterung bei der Vorstellung ist daraus kein Massenphänomen geworden. Aber cool war das schon.

Weiterlesen im Google Blog: More spring cleaning out of season.

Sich gegen Facebook wehren


Bisher war es ziemlich einfach, Informationen auf der eigenen Website zu veröffentlichen und dann bei Facebook mit einzubinden. Dagegen geht Facebook nun aber immer mehr vor, da der Konzern es lieber sieht, dass seine Nutzer gar keine andere Webpräsenz außer die bei Facebook haben.

Anil Dash zeigt in seinem Blogpost „Facebook is gaslighting the web. We can fix it.“an Hand von Beispielen, wie Facebook in den U.S.A gerade agiert:

  • seit heute (22. Nov 2011) ist es nicht mehr möglich, Inhalte von der eigenen Website (z.B. via RSS) in Facebook zu integrieren
  • das neue „frictionless sharing“ hat sich als eine sehr effektive Barriere gegen das bewusste Teilen von Informationen herausgestellt
  • Facebook macht seinen Usern Angst vor Links auf andere Websites, in dem vor angeblich unsicheren und gefährlichen Verweisen gewarnt wird

Anil Dash schlägt als Selbstverteidigung allen Facebook-Nutzern vor, die Domain facebook.com bei StopBadware.org zu melden, so dass Browser wie Firefox und Chrome vor dem Besuch von Facebook warnen müssten.

Ich würde ja statt dessen vorschlagen, gleich ganz auf Facebook zu verzichten und lieber etwas wie Diaspora oder Friendica zu benutzen. Aber das mag ja niemand hören ;-)

[via vowe]

Online in Irland


Anfang November waren wir einmal wieder in Irland zu Besuch. Diesmal sind wir schnell aus Dublin vor den Regenmassen geflohen (es hatte in einer Nacht soviel geregnet wie normalerweise im ganzen Monat) und  über Cork und Galway in den Donegal nach Ballyshannon gereist.

Foto von den Cliffs of Moher


Eine Frage vor der Reise war die nach der Online-Anbindung in Irland. Im Pay as You Go Sim with Data Wiki gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Prepaid-SIM-Kartenangebote. Wir hatten uns für den Provider 3 (Three) entschieden und in Dublin in einer Mall eine Prepaid-SIM-Karte (pay as you go) gekauft, die innerhalb von einer halben Stunde funktionierte: 14 Tage Telefon-Flat sowie 4 GB Daten mit einer Fair User Policy für Skype. Damit ausgerüstet waren wir dann auch tatsächlich meistens „on“. Selbst in entlegenen Gebieten hatten wir häufig noch eine einigermaßen nutzbare Internetanbindung.

 

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